Bei der MotoGP auf dem Sachsenring setzte sich Marc Marquez im verregneten zweiten freien Training an die Spitze. Ebenfalls schnell unterwegs war das KTM-Duo Maverick Vinales und Pedro Acosta.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am Freitagnachmittag kratzte VR46-Pilot Fabio Di Giannantonio im Zeittraining auf dem Sachsenring an der ersten 1:18er-Runde der Geschichte. Diese Marke wurde im zweiten freien Training am Samstagvormittag nicht gefährdet. Über Nacht zog ein Regenschauer über die Region, der Kurs war zu Beginn komplett nass.
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Zu Beginn des FP2 setzte erneut starker Regen ein, die Fahrer nutzten die Session dennoch sehr intensiv, denn für das Qualifying und den Sprint werden ähnliche Bedingungen erwartet. Das 30-minütige Training am Samstagvormittag war also eine wichtige Gelegenheit, um sich auf die Bedingungen einzustellen. Jack Miller und Marc Marquez gaben zu Beginn der Session das Tempo vor. Die Rundenzeiten waren gut zehn Sekunden langsamer als im Trockenen. Mit einer 1:29,048er-Runde übernahm Marquez die Führung im Klassement und behauptete sich lange Zeit an der Spitze. Zur Halbzeit des FP2 fuhr auch Franco Morbidelli schnelle Rundenzeiten und schob sich hinter Marc Marquez auf die zweite Position.
Drei Minuten vor dem Ablaufen der Trainingszeit unterbot Marc Marquez seine eigene Bestzeit. Wenig später wurde er von KTM-Pilot Pedro Acosta an der Spitze verdrängt. Markenkollege Maverick Vinales war noch schneller und setzte mit seiner 1:28,474er-Runde eine neue Bestmarke.
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Marc Marquez sprengte die KTM-Doppelführung und schraubte die Bestzeit auf 1:28,277 Minuten herunter. Damit stellte Marquez die FP2-Bestzeit sicher. Vinales und Acosta komplettierten im nassen Training unmittelbar vor dem Qualifying die Top-3.
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Jack Miller folgte im FP2 auf der vierten Position vor Alex Marquez. Franco Morbidelli wurde in der Schlussphase bis auf die sechste Position durchgereicht. Brad Binder, Johann Zarco, Marco Bezzecchi und Luca Marini landeten auf den Positionen 7 bis 10.
Fabio Di Giannantonio, der Spitzenreiter vom Freitag, zeigte ein unauffälliges FP2 und reihte sich hinter Ducati-Markenkollege Fermin Aldeguer auf der zwölften Position ein. Francesco Bagnaia reihte sich auf der 13. Position ein und lag 1,473 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Yamaha-Werkspilot Fabio Quartararo reagierte wütend, weil es offensichtlich erneut ein Problem mit dem Ride-Height-Device an seiner M1 gab. Der Franzose beendete das FP2 auf der 14. Position.
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Ergebnisse MotoGP Sachsenring, FP2 (12. Juli): 1. Marc Marquez (E), Ducati, 1:28,277 min 2. Maverick Vinales (E), KTM, +0,197 sec 3. Pedro Acosta (E), KTM, +0,403 4. Jack Miller (AUS), Yamaha, +0,812 5. Alex Marquez (E), Ducati, +0,896 6. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,920 7. Brad Binder (ZA), KTM, +0,939 8. Johann Zarco (F), Honda, +0,987 9. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +1,178 10. Luca Marini (I), Honda, +1,271 11. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +1,314 12. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +1,452 13. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +1,473 14. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,689 15. Joan Mir (E), Honda, +1,732 16. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,913 17. Alex Rins (E), Yamaha, +2,024 18. Raul Fernandez (E), Aprilia, +2,261 19. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +2,652 20. Ai Ogura (J), Aprilia, +3,435
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