Simon Längenfelder (GASGAS): Seine Highlights 2021

Von Marian Groß
Für GASGAS-Werksfahrer Simon Längenfelder endet ein erfolgreiches Jahr. Mit Position 10 konnte er seine erste Saison in der Motocross-WM MX2 stark abschließen. Der Deutsche exklusiv über seine Highlights 2021!

Das erste Highlight von Simon Längenfelder ist ein ganz spezielles. Im Rahmen des GP-Wochenendes in Tschechien erschreckte sich der Familienhund vom weit entfernten Feuerwerk und verschwand spurlos. Für den Deutschen trafen nun zwei Probleme aufeinander: Den Hund wiederfinden und seine Arbeit als Rennfahrer erledigen.

Durch Instagram und der Hilfe der ganzen Motocross-Community wurde Hündin Luna über Nacht berühmt und jeder hielt die Augen offen. Immer wieder gab es Hinweise, wo sie gesehen worden ist – beim Eintreffen der Längenfelders war sie jedoch immer wieder verschwunden. Vater Reinhardt übernachtete bis zum Mittwoch an der Rennstrecke und früh um vier kratzte die Hündin endlich mit blutigen Pfoten an der Autotür.

Eigener Red-Bull-Helm

Jeder will ihn, nur wenige bekommen ihn: Die Rede ist vom eigenen Red-Bull-Helm. Für viele Athleten kommt dieses Symbol der Leistung einem Ritterschlag der Queen gleich. Noch eine Stufe weiter als der einfache silberblaue Helm, ist ein spezielles Design des Athleten. Für Längenfelder ging der Traum beim MXoN in Mantova in Erfüllung und wie es sich für einen echten Bayern gehört, durften natürlich Brezeln, Lederhosen und Weißwürste beim Design nicht fehlen.

«Mein erster Custom-Red-Bull-Helm ist etwas ganz Besonderes! Ein normaler Red-Bull-Helm ist schon geil, aber einen im eigenen Design zu haben, ist einfach mega!»

Heimrennen in Teutschenthal

Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com durfte ein Highlight für den jungen Mann nicht fehlen. Das erste Heimrennen in Teutschenthal vor vollem Haus! Trotz Corona-Pandemie war der GP mit etlichen Zuschauern möglich und alle wollten sehen, wozu der erst 17-Jährige imstande ist. Mit einem starken Start konnte er rundenlang auf Position 3 fahren und letztlich als Sechster die Ziellinie überqueren. Im zweiten Rennen brach sein Schalthebel ab und er konnte mit Position 11 den Schaden begrenzen.

«Der Heim-GP war einfach unbeschreiblich. Es war mein erstes richtiges Heimrennen und ausgerechnet dort auf Position 3 zu fahren, war einfach krass. Es war geil, so von den Fans angefeuert zu werden. Ich freu mich jetzt schon aufs nächste Jahr», erzählte ein strahlender Teenager.

Für Simon Längenfelder aus Regnitzlosau gab es viele weitere Höhepunkte, die ebenso hier in seinen Top-3 Platz gefunden hätten. Der erste Holeshot, der Zweikampf mit Weltmeister Maxime Renaux (Yamaha) oder die Unterschrift beim DeCarli-Racing-Team gehören auf jeden Fall auch dazu.

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