MXGP-Rookie Henry Jacobi (Yamaha): «Es war angenehm!»

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Henry Jacobi auf der Motocross-Strecke von Savignano

Henry Jacobi auf der Motocross-Strecke von Savignano

Der deutsche MXGP-Rookie Henry Jacobi spricht erstmals über seinen Shakedown mit der 450er-Yamaha des Teams SM Action M.C. Migliori. Bis zum 22. Dezember bleibt er in Italien.

Bei Henry Jacobi war das vergangene Wochenende eine enorm wichtige Standortbestimmung. Der 23 Jahre alte Deutsche MXGP-Neuling reiste wie geplant in die Nähe von Bologna zu seinem neuen Team, der werksunterstützten Yamaha-Truppe von SM Action M.C. Migliori.

Auf der Anlage des «Cross Valley» in Castellarano in der Nähe von Modena ging es dann am Samstag erstmals nach seiner Knie-OP und dem Team-Wechsel auf eine Rennstrecke. «Am Samstag war ich zur Eingewöhnung noch mit der 250er-Maschine unterwegs», verriet Jacobi, der sich eine leichte Erkältung zugezogen hat. «Ich bin alleine hier in Italien, aber das Team ist schon jetzt für mich wie eine große Familie.»

Am vergangenen Sonntag war die SM Action-Yamaha-Crew mit Jacobi dann auf der hauseigenen Piste in Savignano unterwegs. Dort begeisterte der Deutsche die Anwesenden erstmals auf der 450er-Yamaha mit stylischen Scrubs und weiten Sätzen. «Es war gut, auf jeden Fall etwas anderes. Ich musste mich fast ein wenig zurücknehmen, einige Abläufe sind nach zwei Monaten Pause noch nicht ganz perfekt. Aber generell bin ich sehr zufrieden. Ich denke es war ganz ok, es war tatsächlich angenehm.»

Der weitere Plan: Jacobi, der am Montag Motorrad-Pause hatte, bleibt noch bis zum 22. Dezember in Italien und wird ein umfangreiches Programm absolvieren. «Wir machen zwei Tage auf dem Bike und einen Tag Pause oder auch einen eins-eins-Rhythmus», schilderte der Thüringer. «Ich versuche an einem Trainingstag etwa eine Stunde auf dem Motorrad zu sitzen. Am Stück fahre ich mal zehn, mal 15 Minuten – je nachdem, wie schnell ich müde werde.»

Jacobi wird in dieser Woche noch zumindest einen Tag auf den GP-Strecken in Mantova üben, auch die Piste in Ottobiano fasst das Team bereits in dieser Woche ins Auge.

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