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Kawasaki-Rookie Ben Watson: Neue Starttechnik

Von Johannes Orasche
Der Brite Ben Watson absolvierte am Wochenende in Alghero auf Sardinien sein Debüt mit der Werks-Kawasaki des neu formierten Ice-One-Teams von Kimi Räikkönen.

Die neue Motocross-WM-Saison startet bereits am 20. Februar im britischen Matterley Basin. Ben Watson hat am Sonntag auf der Sandpiste in Alghero seinen ersten Auftritt mit der Werks-Kawasaki hinter sich gebracht. Der Brite, der von Yamaha zu Kawasaki gewechselt hat, holte im Super-Finale hinter den MXGP-Assen wie Tim Gajser (Honda) und Yamaha-Star Jeremy Seewer Rang 4.

Im 450-ccm-Rennen wetzte er nach einem Crash in der Anfangsphase noch auf Platz 7. «Ich würde nicht sagen, dass es ein gutes Wochenende war, aber das erste Rennen mit der Kawasaki ist gefahren», erklärte Watson. «Wir wollten hauptsächlich in den Rennrhythmus kommen. Im ersten Rennen hatte ich starke Unterarmkrämpfe. Ich konnte nicht so fahren, wie es gewollt habe.»

Watson weiter: «Ich hatte zu Beginn von Rennen 1 den Crash. Es war dann nicht einfach, nach vorne zu kommen, weil die Piste von Alghero doch eher eng ist.»

Im Super-Finale fuhr Watson aber teils sogar schnellere Rundenzeiten als Gajser und Seewer, die sich jedoch in einen Fight verstrickten. Watson dazu: «Das Super-Finale war dann viel besser. Mein Start war gut und ich konnte dann nach meinen Vorstellungen fahren.»

«Ich bin dann Vierter geworden und habe einige Dinge über das Motorrad gelernt. Die Rennpause war kurz und ich habe mich noch nicht zu 100 Prozent an das Bike angepasst. Wenn man hinter dem Gatter steht, dann ist es im Rennen natürlich ein ganz anderes Gefühl als im Training. Ich brauche mehr Starts. So ein Motorrad-Wechsel erfordert auch eine andere Starttechnik. Wir werden jetzt auch einige Adaptionen am Motorrad durchführen.»

Am kommenden Sonntag tritt Watson erstmals bei einem Rennen auf erdigem Untergrund an, Schauplatz ist die Piste von Lacapelle Marival in Frankreich. Auch dort wird Watson noch als Einzelkämpfer unterwegs sein, denn Teamkollege Romain Febvre schont sich nach seiner Verletzung weiterhin.

Dafür wird Watson das komplette Yamaha-Werksteam als Gegner haben und auf den Deutschen Henry Jacobi (JM-Honda) bei dessen Rennpremiere 2022 treffen.

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