WM-Dritter Jeremy Seewer: Kritische Fehler-Analyse
Der Schweizer MXGP-Motocrosser Jeremy Seewer fährt in Ernée sein letztes Rennen für Yamaha, wechselt für 2024 zu Kawasaki und spricht offen über die nahezu gelaufene Saison.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Das Motocross der Nationen (MXoN) Anfang Oktober in Ernée in Frankreich wird Jeremy Seewers letzter Auftritt auf der Yamaha sein. Nach fünf Jahren im Werksteam wechselt der Bülacher ab 2024 zu Kawasaki, jenem Team, das von der Ice-One-Truppe von Ex-Formel-1-Star Kimi Räikkönen betrieben wird.
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Seewer ist bereits dreifacher Vizeweltmeister in der MXGP-Klasse, dazu kommen zwei Vizetitel aus der MX2. Das Jahr 2023 hat er auf Rang 3 beendet, unmittelbar hinter seinem künftigen Teamkollegen Romain Febvre (31) aus Frankreich. Seewer war somit einmal mehr bester Fahrer im breit aufgestellten Yamaha-MXGP-Lager. Dort übernimmt voraussichtlich der belgische MX2-Aufsteiger Jago Geerts 2024 den Platz an der Seite von Maxime Renaux und Glenn Coldenhoff. Für Seewer wird Kawasaki Racing eine Art Neuanfang. Dies verhehlt er auch nicht und will diesen Start mit Akribie planen. "Wenn ich auf die Saison zurückblicke, kann ich sagen, es gab viele Aufs und Abs", so der 29-Jährige. "Aber ich kann in Summe stolz auf mich sein. Eine Bronzemedaille in der MXGP zu gewinnen, ist nie einfach. Viele andere Fahrer hätten diese Medaille sehr gerne, würden sich das wünschen. Aber am Ende will ich natürlich gewinnen. Ich werde jetzt alles reflektieren. Ich will sehen, wie ich mich verbessern kann. Ich will auch analysieren, was waren die Fehler, wie ich diese das nächste Mal vermeiden kann und all diese Dinge. Jetzt gibt es noch das MXoN."
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