Der Schweizer Motocross-MXGP-Pilot Jeremy Seewer feierte in Afyonkarahisar seinen ersten Laufsieg für Kawasaki und überraschte sich mit diesem Husarenstück selbst.
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Jeremy Seewer konnte beim ersten MXGP-Lauf in Afyonkarhisar einen großen Punkt auf seiner To-do-Liste für die Motocross-WM-Saison 2024 abhaken. Der Bülacher gewann seinen ersten Lauf für das Kawasaki-Werksteam. Dabei fuhr der 30-Jährige nach dem Holeshot an der Spitze scheinbar mühelos, während sich die WM-Kandidaten auf der zerfurchten Piste gegenseitig in Fehler jagten.
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"Ein Start wie in Lauf 1 macht das Leben immer einfacher", sagte Seewer. "Ich habe mich das ganze Wochenende über gut gefühlt, habe mich dann aber sogar selbst überrascht. Die Top-3-Jungs waren in diesem Jahr so schnell – sie zu schlagen, war eine gute Leistung. Ich konnte früh eine Lücke herausfahren, dann entspannen und mit der Piste spielen. Bis zur Mitte des Rennens machte ich Druck, dann war ich im ‚Cruise-Modus‘ und ich habe das Rennen kontrolliert." Mit Rang 6 im zweiten Rennen landete Seewer als Dritter auf dem Podium in der Tageswertung. "Meine fahrerische Leistung war auch in Durchgang 2 gut, aber ich wurde eingeklemmt und musste durch das Feld fahren. Am Ende habe ich noch fast Glenn Coldenhoff eingeholt, was mir Rang 2 in der Tageswertung gebracht hätte. Für mich war das Wichtigste der Sieg im ersten Lauf am Ende einer sonst eher schwierigen Saison. Die harte Arbeit hat sich endlich bezahlt gemacht", freute sich Seewer.
In der WM-Tabelle hat sich Seewer nach zuletzt konstanten Leistungen und nach der Verletzung von Calvin Vlaanderen (Yamaha) Platz 4 längst gesichert. Dennoch ist Seewers Abschied bei Kawasaki Racing als Teamkollege von Romain Febvre bereits fixiert – „JS91“ wird seinen Vertrag nicht verlängern. Dafür soll er neben dem Italiener Mattia Guadagnini einer von zwei Piloten für das neue Ducati-450er-Desmo-Projekt im Motocross werden.
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