Neue BMW S1000RR: Premiere für Reiterberger und Sykes

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
«Das Roll-out ist etwas Besonderes», weiß Markus Reiterberger

«Das Roll-out ist etwas Besonderes», weiß Markus Reiterberger

Am morgigen Montag absolviert das BMW-Werksteam in Spanien das Roll-out mit der Superbike-Version der neuen S1000RR. SPEEDWEEK.com sprach vorab mit Europameister Markus Reiterberger.

Sämtliche bisherigen Testfahrten mit der neuen BMW S1000RR, Anfang November auf der Messe in Mailand vorgestellt, absolvierte das BMW-Testteam. Kommende Woche Montag und Dienstag sitzen erstmals die WM-Piloten Markus Reiterberger und Tom Sykes auf den Maschinen des BMW Motorrad WorldSBK Teams.

Am 5. und 6. Dezember besuchte Reiti Shaun Muir Racing, das Team hinter dem BMW-Auftritt, in Großbritannien. «Bisher habe ich die Motorräder nur in Teilen gesehen», erzählte der 24-Jährige vor seiner Abreise nach Spanien. «Das waren nur Rolling-Chassis’. Ich kenne bislang nur das Serienmotorrad und die Stock-Version, die ich schon ein paar Mal fuhr. Am Montag fahre ich zum ersten Mal das Superbike, wobei das wohl nicht die finale Version sein wird.»

Das Superbike hat mit der Serienversion nicht mehr viel gemeinsam. Reiterberger: «Da sind die Federelemente von Öhlins drin, damit man die fahren kann, braucht man andere Gabelbrücken. Räder, Bremsen, Motor und Schwinge sind anders sowie die Elektronik. Verkleidungen und Tank sind wohl auch schon fertig, das werde ich aber erst vor Ort genau sehen. Für mich ist das alles neu, das ist etwas Besonderes.»

Das Roll-out findet auf dem Andalucia Ring in der Nähe von Almeria in Südspanien statt. «Im Frühjahr war ich dort schon mal mit meinem Superstock-Motorrad beim Testen, mit der neuen Serien-S1000RR fuhr ich dort letztens auch. Das ist eine gute Strecke, sehr anspruchsvoll. Sie hat alles, was man zum Testen braucht. Da wird ein Motorrad richtig auf die Probe gestellt. Die Strecke gibt es noch nicht so lange, die wurde erst vor zwei oder drei Jahren gebaut. Das Roll-out bringt uns sicher ein paar Eindrücke, letztlich ist das aber nur ein Funktionstest. Wir wollen schauen, dass alles funktioniert. Damit wir wissen, woran wir über den Winter arbeiten müssen. Wir können es auch Generalprobe nennen.»

Zum Vergleich kann das Team die Zeiten von Reiterberger auf der Superstock-BMW und mit der neuen Serien-S1000RR heranziehen, «und Tito Rabat fuhr dort schon mit der MotoGP-Honda», ergänzte der Bayer. «Es gibt schon ein paar gute Zeiten. Wir werden aber sicher den ersten halben oder sogar den ganzen Tag als Funktionstest brauchen, bis alles einigermaßen funktioniert. Wenn der zweite Tag gut läuft, kann man am Schluss vielleicht ein paar Aussagen treffen. Dass wir bei diesem Test auf Rundenzeit fahren, ist nicht vorgesehen.»

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