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Woche für Woche verlangt BMW-Werksfahrer Tom Sykes nach mehr Motorleistung. Der Engländer ist überzeugt: Mit einigen PS mehr wäre er im ersten Lauf der Superbike-WM in Portimao deutlich besser dagestanden.
In der Superpole am Samstagvormittag verpasste Tom Sykes als Vierter die erste Startreihe nur knapp. Zum Rennen herrschten mit 30 Grad Celsius wieder hohe Lufttemperaturen, der Asphalt war mit 44 Grad Celsius aber deutlich kühler als vor einer Woche in Spanien.
Sykes kam am Start nicht optimal weg und fiel zurück auf Position 9. Direkt dahinter folgte Teamkollege Eugene Laverty als Zehnter. Beide konnten über die gesamte Renndistanz eine hohe Pace gehen und den Anschluss an die Verfolgergruppe von Jonathan Rea (1.) und Toprak Razgatlioglu (2.) halten. In der Schlussphase holte Sykes die Gruppe ein, die um Rang 5 kämpfte, es bot sich aber keine Überholmöglichkeit. Nach 20 Runden belegte der Engländer mit drei Sekunden Rückstand auf das Podium den achten Platz, Laverty erreichte das Ziel kurz darauf auf der zehnten Position.
"Wir hatten zunächst einen guten Start, aber sobald ich vor Kurve 1 in den zweiten und dritten Gang geschaltet habe, haben wir einige Positionen verloren", schilderte Sykes seinen Rennbeginn. "Wir haben ein Defizit in Sachen PS, aber wenn man sich den zweiten und dritten Sektor anschaut, sieht man, dass wir aus dem Chassis der BMW S1000RR eine starke Performance herausholen. Der einzige Wermutstropfen im Rennen war die Tatsache, dass ich das Bike anders fahren musste. Ich habe am Kurveneingang und im Kurvenscheitel gemerkt, dass ich aufgehalten werde. Was okay ist, aber ich kann den Speed nicht mit auf die Geraden nehmen, da ich nicht richtig aus den Kurven herausschießen kann. Ich glaube, wenn wir dieselbe Motorleistung gehabt hätten wie manche unserer Mitbewerber, dann hätten wir in diesem Rennen großes Potenzial gehabt."
Superbike-WM in Portimao, Ergebnis Lauf 1
WM-Stand nach Lauf 1 in Portimao
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