Warum Michael Rinaldi in Barcelona nicht überzeugte

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Die Körperhaltung von Michael Rinaldi zeigt seine Enttäuschung

Die Körperhaltung von Michael Rinaldi zeigt seine Enttäuschung

Nach seinem ersten Superbike-Sieg und zwei weiteren Podestplätzen in Aragón strotzte Michael Rinaldi (Ducati) beim Meeting in Barcelona vor Selbstvertrauen. Dieses Mal meinte es das Schicksal nicht so gut mit ihm.

Niemand hatte von Michael Rinaldi in Barcelona ein Wiederholung seines grandiosen Auftritts vom zweiten Aragón-Event erwartet, als der 24-Jährige sensationell seine erste Superpole und sein erste Rennen gewann – aber erhofft.

Der Go Eleven Ducati-Pilot präsentierte sich auf Augenhöhe mit den Werkspiloten Chaz Davies und Scott Redding, brachte aber die schlechteren Ergebnisse ins Ziel. Dabei war er am ersten Trainingstag als Dritter vor den Briten platziert!

Nach den Plätzen 7 und 2 im ersten Lauf bzw. Superpole-Race rollte der Italiener im zweiten Hauptrennen mit Defekt aus.

«Wir haben weniger erreicht, als wir hätten erreichen können. In beiden Hauptrennen hätten wir aufs Podium fahren können», brummte Rinaldi. «Am Samstag haben wir uns für den falschen Reifen entschieden. Das geht für mich in Ordnung: wir haben es vorher nicht versucht, aber es war ein kalkuliertes Risiko.»

Zur Info: Rinaldi wählte für das Rennen über 20 Runden den SCX-Reifen, den Pirelli für das halb so lange Superpole-Race entwickelt hat. Von den Top-Piloten entschied sich nur Álvaro Bautista (Honda) für diesen Reifen.

«Im zweiten Lauf kämpfte ich an der Spitze, fiel nach einem Fehler aber auf Platz 5 zurück. Ich überholte Johnny erneut und ich konnte mit Leichtigkeit zu den beiden Yamahas aufholen können. Als ich mich ihnen näherte, ging der Motor kaputt. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich gab alles, musste zwei Runden vor dem Ende aber aufgeben. Schade, es hätten zwei Podestplätze sein können. Wir haben in Barcelona Punkte liegen gelassen.»


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