BMW-Rennchef Marc Bongers hat Misano bereits abgehakt
Kein Podest, nicht einmal ein Top-5-Finish. Das Meeting der Superbike-WM 2021 in Misano verläuft gänzlich anders, als es sich BMW erhofft hatte. Tatsächlich gibt es für Rennchef Marc Bongers nur eine positive Nachricht.
Voller Hoffnung reiste das BMW-Werksteam mit seinen Piloten Tom Sykes und Michael van der Mark nach Misano. Denn nach starken Ergebnissen in der Superbike-WM 2019 (Aushängeschild Sykes fuhr im ersten Lauf auf Platz 2) und mit der neuen M1000RR sollten mindestens die Top-5, mitunter sogar Podestplätze möglich sein.
Doch bereits am Freitag war absehbar, dass Misano nicht das vorläufige Saisonhighlight von BMW werden würde. Die BMW-Piloten strauchelten bereits ab dem ersten Training und im ersten Rennen sprang nur ein achter Platz durch Sykes als bestes Finish heraus. Michael van der Mark büßte zwölf Sekunden auf seinen Teamkollegen ein und wurde Zehnter.
"Dieser Samstag war nicht unser Tag. Wir sind definitiv mit größeren Erwartungen hierher gereist, aber es hat sich schon am Freitag abgezeichnet, dass wir nicht mit beiden Fahrern in Podiumsnähe sind", stöhnte BMW Motorrad Motorsport Direktor Marc Bongers. "Jetzt werden wir alles analysieren, aber wir können nicht damit rechnen, für Sonntag einen ganz großen Sprung zu machen. Dennoch werden wir versuchen, ein Top-6-Resultat herauszuholen. Die einzig gute Nachricht des heutigen Tages ist, dass es Eugene trotz seines heftigen Crashes heute Morgen relativ gut geht und er sich nichts gebrochen hat. Das ist die einzig positive Nachricht."
Eugene Laverty war im dritten Training gestürzt und zog sich diverse Prellungen und eine Nackenverletzung zu. Die Superpole und der erste Lauf fand ohne den RC Squadra Corse-Piloten statt.
"Der sechste Platz, den Tom bis kurz vor Schluss gehalten hat, wäre ein gutes Ergebnis für uns gewesen. Aber am Ende hat der Reifen nicht gereicht, um Bautista und Bassani hinter sich zu halten. Es ist schade, dass er noch auf Rang acht zurückgefallen ist", ergänzte Teamchef Shaun Muir. "Aber wir werden uns morgen zurückmelden und wieder kämpfen. Insgesamt war es ein bisschen enttäuschend, aber wir werden uns morgen stärker zurückmelden und hoffentlich bessere Resultate einfahren."
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