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Álvaro Bautista glaubt an Wunder: Der Ducati-Pilot will in Aragón fahren
Am Samstag landete Michael Ruben Rinaldi im ersten Superbike-WM-Rennen in San Juan als bester Ducati-Pilot auf dem Podium, am Sonntag besiegte ihn Teamkollege Scott Redding und auch Rookie Axel Bassani. Die Hintergründe.
In seinem ersten Jahr im Ducati-Werksteam in der Superbike-Weltmeisterschaft erlebt Michael Ruben Rinaldi ein ständiges Auf und Ab. Der Italiener gewann in Misano und Barcelona, landete aber auch sehr oft nur um Mittelfeld der seriennahen Meisterschaft. Am vergangenen Wochenende gelang ihm am Samstag der dritte Rang, am Sonntag strandete er dann jedoch auf Platz 5 gleich hinter zwei Ducati-Fahrern: Scott Redding gewann, Privatier Axel Bassani kam einen Platz vor Rinaldi ins Ziel.
"Mein Rennen war gut, doch leider habe ich viel Zeit verloren, als ich Haslam und van der Mark überholen musste", sagte der WM-Vierte im Interview mit SPEEDWEEK.com. "Leider bin ich dadurch aus dem Kampf um das Podium ausgeschieden. Ich weiß, dass unser Potenzial in einem Ducati-Doppelsieg lag, doch unser Qualifying am Samstag hat uns das Leben schwieriger gemacht."
"Schon das ganze Jahr habe ich ein großes Problem, denn sobald die Strecke mehr Grip aufbaut und alle anderen sich verbessern können, schaffe ich es nicht schneller zu werden. Mental ist es sehr frustrierend und die Situation ist sehr schwierig", betonte der 25-Jährige am Sonntag. "Ich kann ein Rennen gewinnen und im nächsten bin ich wieder weit hinten. Ich fahre im Qualifying eine Zeit von 1:38,3 Minuten, schaffe im Rennen in Runde 18 aber eine 1:37,9er-Zeit. Wir arbeiten an den Problemen, wissen aber nicht, woran es liegt."
Rinaldi weiter: "Mein Problem liegt in den Sprintrennen und in der Superpole, also alle Sessions, bei denen es nicht über eine längere Distanz geht. In den Hauptrennen bin ich nicht so schlecht dabei, klar habe ich fünf Sekunden auf Scott verloren, aber er ist ein sehr starkes Rennen gefahren und stand nicht so weit hinten in der Startaufstellung."
Der Ducati-Pilot kämpft mit Yamaha-Werksfahrer Andrea Locatelli um Platz 4 in der WM, wobei der Superbike-Rookie acht Punkte Rückstand auf Rinaldi hat. Wie wichtig ist es, der beste Italiener in der Meisterschaft zu sein? "Ich denke, für meine Sponsoren ist es nicht so wichtig. Ich habe keinen Manager und mein Image könnte noch besser werden, wenn ich alles mehr in den Fokus rücke, was die Leute interessiert. So was wie: Ein Italiener auf einem italienischen Motorrad", sagte er, betonte jedoch anschließend: "Mich interessieren diese Dinge nicht, ich versuche einfach, das zu tun, was ich kann und natürlich ist es eine Motivation, der beste Italiener zu sein. Ich brauche keine äußeren Einflüsse, um mich zu motivieren."
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