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Startplatz 14, in den drei Renenn die Plätze 10, 11 und 12: Eugene Laverty aus dem deutschen BMW-Team Bonovo action erlebte einen schwierigen Saisonauftakt im MotorLand Aragon.
Es sind weniger die Platzierungen als die Rückstände, welche den BMW-Verantwortlichen beim Saisonbeginn in Aragonien Kopfzerbrechen machen. Im Qualifying verlor der beste BMW-Fahrer Ilya Mikhalchik fast 1,2 sec auf Polesetter Toprak Razgatlioglu (Yamaha).
Dass pro Runde deutlich über eine Sekunde an Pace fehlt, wurde in den Rennen bestätigt. Loris Baz sorgte im zweiten Hauptrennen für das beste BMW-Ergebnis,
"Das war ein harter Kampf das ganze Rennen lang", sagte Laverty nach Platz 10 im Samstag-Rennen. "In den ersten Kurven habe ich ein paar mutige Überholmanöver gewagt, um Positionen gutzumachen. Das Motorrad fühlte sich in den ersten drei Runden fantastisch an und ich dachte, okay, das könnte etwas richtig Gutes werden. Und dann nach ein paar Runden hatte ich keinen Grip mehr am Hinterrad. Zum Schluss habe ich gekämpft, versuchte ein paar andere Fahrer zu überholen und konnte schließlich ein Top-10-Ergebnis für das Team holen. Das ist nicht schlecht, aber ich wollte den Jungs mehr geben."
"Im Superpole-Rennen wollte ich unbedingt eine Top-9-Position einfahren, um meinen Startplatz für das zweite Rennen zu verbessern", ergänzte der Nordire. "Ich hatte aber nicht das Tempo, diese Jungs zu schlagen. Nichtsdestotrotz war die Leistung gut. Im langen Rennen am Nachmittag waren die Temperaturen höher und ich kämpfte mit dem Vorderreifen. Einige Mal bin ich fast zu Boden gegangen, dadurch konnte ich nicht auf die Gruppe aufholen, die um Platz 7 gekämpft hat. Mein Tempo war mehr oder weniger genauso stark. Ich habe in den ersten Runden zu viele Plätze verloren und konnte das nicht wieder aufholen. Es ist großartig für das Team, dass Loris Baz den siebten Platz geholt hat. Wir bei Bonovo action BMW Racing sollten sehr stolz auf unsere Arbeit sein."
Baz ist WM-Neunter, Laverty liegt auf Gesamtrang 12.
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