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BMW: «Satellitenteam in der Superbike-WM wäre sehr interessant, aber…»
Der Anteil von Carlos Checa an den 1000 Podestplätzen von Ducati in der Superbike-WM ist gering. Der Spanier ist aber auch elf Jahre nach seinem Titelgewinn der Vorzeigeweltmeister der Edelschmiede aus Bologna.
Beim Meeting in Most feierte Ducati mit dem Sieg von Álvaro Bautista im ersten Rennen
Im Rückblick kam der WM-Titel des Spaniers auf eher kuriose Weise zustande. Denn Checa war nach seinen zwei Superbike-Jahren mit Honda kurz davor, seine Karriere nach 2009 zu beenden. Der Spanier hatte für 2010 ein finanziell reizvolles Angebot von Ducati als Testfahrer, doch Checa wollte Rennen bestreiten. Dass er beim neuen Kundenteam Althea andockte, wurde bei Ducati sehr kritisch betrachtet.
Doch nach der Saison 2010 stieg der Hersteller aus Borgo Panigale werksseitig aus der Superbike-WM aus, womit das Kundenteam Althea mit Carlos Checa für 2011 zur Nummer 1 aufrückte. Offiziell gab es in diesem Jahr kein Superbike-Werksteam von Ducati, aber Checa saß auf einem reinrassigen Werksrenner. In den damals 26 Rennen stand er 21 Mal auf dem Podest, 15 Mal als Sieger. Mit 505 Punkten hatte er am Ende der Saison 110 mehr auf dem Konto als Vizeweltmeister Marco Melandri (Yamaha) und 202 mehr als der WM-Dritte Max Biaggi (Aprilia).
"Den größten Anteil am WM-Titel hatte mein Althea-Team, allen voran Genesio Bevilacqua", betont Checa noch heute. "Und ich bin glücklich, Teil der Geschichte zu sein, die Álvaro in Most mit dem 1000 Podest geschrieben hat. Ich habe 38 Podestplätze beigesteuert."
Bevilacqua ist Gründer und Teamchef von Althea Racing. Aus dem Nichts baute er seit 1994 die Firma Althea Ceramica auf, später sein Rennteam. Genesio ist ein Motorsport-Enthusiast vom Scheitel bis zur Sohle, der in der Superbike-WM schon mit Ducati, Aprilia, BMW und Honda gearbeitet hat. In der Supersport-WM 2022 setzt er
Übrigens: Der mittlerweile 49-jährige Checa wird nach heutigem Ermessen auf ewig der letzte Superbike-Weltmeister mit einem V2-Motorrad bleiben. Denn zur Empörung vieler Fans brachte Ducati 2019 mit der Panigale V4R erstmals ein Vierzylindermodell in der seriennahen Weltmeisterschaft an den Start.
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