Toprak Razgatlioglu (Yamaha): «Es ist sehr einseitig»
Yamaha-Star Toprak Razgatlioglu machte am Sonntag einen guten Schritt in der Weltmeisterschaft. Der Türke gewann das Sprintrennen und auch das zweite Hauptrennen der Superbike-WM in Magny-Cours.
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Am Samstag erlebte Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu in Magny-Cours einen schwierigen Tag. Der Yamaha-Werksfahrer stürzte im Rennen und holte am Ende nur fünf Zähler für Platz 11.
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Am Sonntag dreht der Türke den Spieß um. Razgatlioglu gewann das Sprintrennen am Morgen und er triumphierte auch im zweiten Hauptrennen. Hinter ihm kam Jonathan Rea nach Kollision mit Alvaro Bautista (Ducati) nur auf Platz 5. Bautista schied nach dem Zwischenfall aus dem Rennen aus. "Das war ein gefährliches Wochenende, denn die Top-3 der WM sind alle gestürzt. Ich bin sehr glücklich mit den beiden Siegen. Normalerweise ist Alvaro kein Sturzkandidat, mein Team hat mir das auch nicht angezeigt, aber das ist gut so. Wenn ich so eine Nachricht lese, würde ich vielleicht nicht so hart für den Sieg pushen", erklärte Razgatlioglu am Nachmittag. "Ich schaue nicht auf die Meisterschaft, wir arbeiten von Rennen zu Rennen."
Der 25-Jährige weiter: "Michael ist sehr stark gewesen, er hat sich verbessert. Ich habe ihn beobachtet und sah, dass er acht Runden vor dem Ende sehr viele Rutscher hatte. Ich musste ihn überholen und hatte dann eine gute Pace. Ich bin sehr gut gefahren, als ich ihn nicht mehr vor mir hatte. Im Sektor 1 ist es schwierig gegen die Ducatis, denn die Bikes sind sehr schnell."
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Wurden die Bremsprobleme vom Vortag gelöst? "Wir hatten gestern die Bremsprobleme, wir haben ein Kit ausgetauscht und es war viel besser. Aber in Kurve 11 hatte ich trotzdem ein komisches Gefühl, ansonsten war es konstant gut", so der Yamaha-Star.
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Spielen Rinaldi, Bassani und Co. von nun an eine Rolle im WM-Kampf? "Ich freue mich für sie und ich bin glücklich, dass sie da sind. Nur Johnny, Bautista oder ich vorne, das ist sehr einseitig", betonte er. "Ich genieße es, mit den anderen zu fahren." "Catalunya ist für Kawasaki und Yamaha keine einfache Strecke, weil unsere Bikes nicht besonders stark auf der Geraden sind", blickte der WM-Zweite auf das kommende Wochenende. "Auch unsere Hinterreifen heizen sich sehr stark auf. Alvaro ist sehr stark auf dieser Strecke, sie passt zu seinem Fahrstil. Wir werden unser Bestes geben."
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