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Philipp Öttl ist mit Bradl und Cortese gleichgezogen

Mit Platz 6 im Sprintrennen der Superbike-WM in Barcelona eroberte Philipp Öttl aus dem Team Go Eleven Ducati sein bestes Ergebnis. SPEEDWEEK.com verrät, wo er im Vergleich mit seinen deutschen Vorgängern steht.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt




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Philipp Öttls Bestleistung vor dem Barcelona-Wochenende war Platz 7 im ersten Hauptrennen in Assen, in Most und Magny-Cours legte er mit achten Plätzen nach.

Vergangenen Sonntag brillierte der in Salzburg lebende Bayer mit Platz 6 im Sprintrennen, als Siebter im zweiten Hauptrennen bestätigte er diese starke Leistung.

Sechster oder besser in der Superbike-WM: Das haben nicht viele Deutsche vor Philipp geschafft.

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In der seit 1988 ausgetragenen weltweiten Rennserie für seriennahe Sportmotorräder (Twins bis 1200 ccm, Vierzylinder bis 1000 ccm) gab es erst zwei Laufsiege eines Deutschen: Max Neukirchner gewann 2008 auf der Alstare-Suzuki in Monza und Misano, der Sachse wurde damals WM-Fünfter und holte zusätzlich zwei zweite und zwei dritte Ränge. Insgesamt eroberte "Max76" zehn Podestplätze.

Neben Neukirchner gelang es nur dem deutschen Kawasaki-Piloten Jochen Schmid, in der Superbike-WM aufs Podest zu fahren: Der Schwabe und Busunternehmer aus Backnang errang 1995 in Hockenheim die Ränge 2 und 3. Schmid beendete die WM 1991 als 14. und 1996 als 21., er bestritt aber nie die ganze Serie.

Suzuki-Pilot Ernst Gschwender sicherte sich in der Superbike-WM in den Jahren 1988, 1989, 1990 und 1993 die Gesamtränge 26, 23, 18 und 25.

"Mister Superbike" Peter Rubatto ist 1991 auf Rang 38 zu finden und 1988 auf Platz 36. Udo Mark war 1998 WM-25. Auch Jürgen Ölschläger und Markus Barth punkteten mehrmals.

Der dreifache Deutsche Meister Markus Reiterberger bestritt zwischen 2013 und 2019 auf BMW 72 SBK-Rennen. In seinen einzigen vollständigen Saisons 2016 und 2019 eroberte er die Gesamtränge 16 und 14, sein bestes Resultat ist Platz 5 im ersten Rennen in Buriram/Thailand 2016. In Assen 2019 schaffte es der Superstock-Europameister von 2018 das einzige Mal in die erste Startreihe.

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Sandro Cortese stieg nach dem Gewinn der Supersport-WM 2018 in die Superbike-Klasse auf und fuhr 36 Rennen auf Yamaha und sieben auf Kawasaki. 21 Mal schaffte es der Schwabe in die Top-10, Platz 6 in Jerez 2019 ist sein bestes Ergebnis. Damals wurde der Berkheimer Zwölfter der Weltmeisterschaft.

Ein sechster Rang in Assen ist auch der Höhepunkt von Stefan Bradls kurzer Superbike-Karriere. Der Moto2-Weltmeister von 2011 fuhr 2017 für das Team Red Bull Honda 18 Rennen und kam sechsmal in die Top-10. Die damalige Fireblade stellte sich als Missgeburt heraus, weder die Elektronik funktionierte richtig, noch passte der Motorcharakter.

Jonas Folger stieg nach dem Gewinn der IDM Superbike für 2021 in die WM auf, schaffte im Team Bonovo action BMW als Achter beim Auftakt in Aragon aber nur ein einstelliges Ergebnis in 30 Rennen. Im Jahr davor hatte der Bayer zwei Events mit Wildcard und auf Yamaha bestritten, als Zehnter im Sprintrennen in Barcelona holte er sein bestes Resultat.

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2

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

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3

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Elf Marc VDS Racing Team

99

4

Miguel Oliveira

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

85

5

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

82

6

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

82

7

Álvaro Bautista

BARNI Spark Racing Team

81

8

Lorenzo Baldassarri

Team GoEleven

78

9

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

67

10

Andrea Locatelli

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53

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