Angesichts der Begleitumstände verkaufte sich MotoAmerica-Champion Jake Gagne als Gaststarter beim Meeting der Superbike-WM 2022 in Portimão anständig. Der Yamaha-Pilot hätte gerne eine weitere Chance.
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Nicht die Teilnahme von Jake Gagne beim letzten Rennwochenende der Superbike-WM 2022 in Europa war überraschend, sondern die Art und Weise. Der 29-Jährige trat bei seinem Wildcard-Start in Portimão mit seinem Yamaha-Team Attack Performance aus der US-Serie nebst Motorrad an. Nicht nur der zweifache MotoAmerica-Champion musste sich an die Gegebenheiten im WM-Paddock gewöhnen, sondern die gesamte Crew.
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Weil in den USA mit Dunlop gefahren wird, musste das Fahrwerk der R1 auf die Reifen von Pirelli abgestimmt werden und auch Gagne musste sich an die WM-Reifen gewöhnen. Auch wenn es nicht an die große Glocke gehangen wurde, begonnen wurde damit bereits auf einer US-Rennstrecke. Außerdem stellte Yamaha ihm die wichtige Elektronik zur Verfügung und half mit Settings aus. Gagne begann also nicht bei null, ein Selbstgänger war der Gaststart in Portugal dennoch nicht.
"Es war definitiv ein herausforderndes Wochenende", betonte der Kalifornier. "Mit einigen der besten Superbike-Piloten und auf anderen Reifen auf der Strecke zu sein, erforderte viele Anpassungen, die Zeit in Anspruch nahmen, aber wir wurden in jeder einzelnen Session besser und besser. Für mich als Fahrer war es eine große Herausforderung, das Set-up mit den Pirellis zu finden und zu entdecken, wie ich die Pirellis fahren muss. Wir alle haben wirklich viel über das Motorrad gelernt und Dinge, die wir auch zu Hause in der MotoAmerica anwenden können."
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Allein die Rennergebnisse bestätigen seine Aussage: Platz 19 im ersten Lauf, 16. im Superpole-Race und als 15. im zweiten Lauf fuhr Gagne am Ende sogar in die Punkteränge.
"Jetzt, wo das Wochenende vorbei ist, wünschten wir uns, wir könnten mit dem, was wir jetzt wissen, noch einmal von vorn anfangen und darauf aufbauen", grübelte Gagne. "Hätten wir mehr Zeit auf der Strecke oder ein weiteres Rennwochenende, könnten wir schneller sein. Ich muss mich noch einmal bei meinem Team bedanken, das das alles auf die Beine gestellt hat. Wieder im Fahrerlager mit einigen der besten Superbike-Rennfahrer zu sein, war eine wirklich tolle Erfahrung. Ich hoffe, dass wir das wiederholen können."
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