Jonathan Rea: «Realität ist, wir liegen weit zurück»
Wie schnell er nach wie vor ist, bewies Kawasaki-Star Johnny Rea mit seiner Rekordzeit im Qualifying der Superbike-WM in Portimao. Doch in den drei Rennen kam er über dritte Plätze nicht hinaus.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Das erste Hauptrennen und das Superpole-Race gewann Weltmeister Toprak Razgatlioglu (Yamaha) vor Alvaro Bautista (Ducati), im zweiten Hauptrennen drehte der Spanier den Spieß um. Jonathan Rea mischte in allen Rennen kräftig an der Spitze mit und drehte auch einige Führungsrunden, letztlich wurde er aber jedes Mal Dritter.
Werbung
Werbung
In der Weltmeisterschaft belegt der Nordire ebenfalls den dritten Gesamtrang und hat drei Events vor Saisonende 82 Punkte Rückstand auf den Führenden Bautista. Toprak liegt 56 Zähler zurück. "Ich erreichte meine Grenze", gab Rea in kleiner Journalistenrunde zu. "Es war sogar so, dass ich langsamer fuhr, wenn ich führte, um meinen Hinterreifen zu schonen. Ich ging dann auch nicht so viel Risiko ein. Als mich aber Alvaro im zweiten Hauptrennen überholte, war er sehr schnell. Topraks Rhythmus konnte ich etwas stören, aber als mein Hinterreifen nachließ, war es vorbei. Ich bereue nichts, ich gab mein Bestes und wurde von Besseren geschlagen. Frustrierend ist, wie weit wir zurückliegen – aber das ist die Realität."
"Wir haben gegenüber letztem Jahr einen Schritt nach vorne gemacht, die Pace ist viel höher", hielt der Kawasaki-Star fest. "Aber das ist nicht genug, um mit Alvaro und Ducati mitzuhalten. Auf der Bremse sind wir auch deutlich besser geworden. Letztes Jahr war ich nicht einmal in der Nähe von Toprak und konnte nicht einmal daran denken, ihn auszubremsen. Hier gelang mir das ein paar Mal, das war nicht schlecht. Unser Schwachpunkt ist, die Motorleistung zu kontrollieren, wenn der Hinterreifen nachlässt. Und auf der Geraden sind wir viel langsamer als Bautista. Ich habe nichts mehr in der Hinterhand und kämpfe mit allen Waffen."
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.