Motorrad-Frauen-WM
Lucy Michel: Rennen fahren und 40-Stunden-Wochen sind schwer vereinbar
Für das Honda-Werksteam lief das Superbike-WM-Wochenende in Indonesien nicht nach Plan. Obwohl Iker Lecuona sich verletzte, erzielte man aber mit Xavi Vierge beachtliche Fortschritte.
Nicht immer war Honda in diesem Jahr im vorderen Feld der Superbike-WM zu finden. Die Leistungen des japanischen Herstellers schwankten von Strecke zu Strecke und manchmal von Tag zu Tag. Hinzu kam, dass Iker Lecuona und Xavi Vierge Rookies sind und viele Strecke nicht kannten.
"Um auf das Positive an diesem Wochenende zurückzublicken: Wir haben einen großen Schritt von Samstag zu Sonntag gemacht", freute sich Vierge nach dem Event in Mandalika. "Das Team hat so gut am Set-up des Bikes gearbeitet, dass ich mich gleich im Warm-up schneller und deutlich stärker fühlte."
Der WM-Zehnte, der in Mandalika sein bisher erfolgreichstes Superbike-Wochenende erlebte, weiter: "Die beiden Rennen am Sonntag waren beide hart umkämpft und fanden unter wirklich herausfordernden Bedingungen statt. Auch wenn das Endergebnis unsere Verbesserungen nicht klar ans Licht bringt, die Zeiten sagen etwas anderes. Unsere Rennzeit war 15 Sekunden schneller als am Samstag."
"Es ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorne, wir nähern uns langsam, aber sicher den Top-Jungs. Ich möchte meinem Team für das Commitment danken und Iker noch mal eine schnelle Genesung wünschen", so der Honda-Pilot. "Natürlich gehen meine Glückwünsche noch an Álvaro raus, er hat eine unglaubliche Saison gezeigt und erreicht, was er verdient."
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