Honda: Vierge und Nagashima bewiesen Geschicklichkeit
Für das Honda-Werksteam kann sich das Ergebnis im ersten Superbike-WM-Lauf auf Phillip Island sehen lassen, denn beide Fahrer landeten bei durchwachsenen Bedingungen in den Top-10.
Xavi Vierge holte auf der Honda CBR1000 RR-R am Samstag beim ersten Rennen im Superbike-WM-Finale auf Phillip Island Platz 8. Der Spanier musste sich über 22 Runden mit den widrigen Wetterbedingungen und den Tücken des Reifenwechsels anfreunden.
"Es war ein sehr herausfordernder Tag. Wir hatten ein trockenes FP3 erwartet und eine Änderung in unserem Trocken-Set-up angepeilt, aber am Ende war es ein nasses Training. Wie sich später herausstellen sollte, war es auch keine Zeitverschwendung", betonte der ehemalige Moto2-GP-Fahrer. "Das Qualifying lief dann auf trockener Piste. Hier muss ich meinem Team danken, denn das Set-up gab mir ein viel besseres Gefühl und wir konnten einen Startplatz in Reihe 3 erkämpfen, das war nicht so schlecht."
"Das Rennen war verrückt, mein erstes ‚flag to flag‘-Rennen", fügte Vierge hinzu. "Zu Beginn waren wir zu langsam im Nassen und ich machte zu viele Fehler, es war eine große Herausforderung. Als ich in die Box kam, war das Team bereit und sie haben sehr schnell gearbeitet. Dadurch bin ich auf einer guten Position zurück ins Rennen gegangen und konnte ein gutes Ergebnis erreichen."
Auch am Sonntag soll es auf der 4,445 km langen Strecke nicht besser sein – erneut ist Regen angekündigt und die Temperaturen (am Samstag waren es 18 Grad) sollen deutlich runtergehen. "Wir haben sehr viel gelernt für die ferne Zukunft und auch für Sonntag, denn die Wettervorhersage sieht erneut durchwachsen aus. Die Bedingungen können sich minütlich verändern", weiß auch Vierge.
"Im Rennen habe ich nicht gleich alles riskiert im Nassen, dadurch habe ich viel Zeit und einige Positionen verloren", stellte der 30-Jährige fest. "Runde für Runde wurde mein Rhythmus besser und nach dem Reifenwechsel fühlte ich mich noch besser, sodass meine Rundenzeiten nicht so schlecht waren. Ich konnte einige Manöver setzen und wurde am Ende Zehnter."
"In meinem ersten Superbike-WM-Rennen unter solchen Bedingungen und mit einem ‚flag to flag‘ klarzukommen war nicht ideal, aber es ist, wie es ist und es bringt mir weitere gute Erfahrungen", betonte Nagashima, der bereits vor einem Monat als
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