Jonathan Rea (2.) sicher: Neue Kawasaki viel besser
Mit dem Portimão-Test endet auch für Kawasaki die Vorbereitung auf die Superbike-WM 2023 in Europa. Für Rekordweltmeister Jonathan Rea haben sich die Bemühungen im Winter bezahlt gemacht.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Jonathan Rea machte viel Druck bei Kawasaki, um ein schlagkräftigeres Paket für die Superbike-WM 2023 zu bekommen. Zu sehr musste der Nordire in den vergangenen beiden Jahren an und über das Limit der ZX-10RR gehen, um am Ende doch gegen Toprak Razgatlioglu (Yamaha) 2021 und Álvaro Bautista (Ducati) 2022 eine Niederlage einzustecken.
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Der sechsfache Weltmeister wurde erhört. Viel neues Material aus Japan wurde im Winter getestet, die Erkenntnisse werden in ein neues Homologationsmodell einfließen. Details wurden nicht verraten, klar ist aber, dass die Änderungen umfangreich sind. "Der Test war wirklich positiv. Unser Set-up haben wir seit dem Finale auf Phillip Island für die Tests in Jerez und Portimão kaum geändert. Im Grunde haben wir nur die neuen Teile eingebaut und ausprobiert. 80 Prozent der Teile waren gut", attestierte Rea gegenüber SPEEDWEEK.com. "Zusammen mit unseren Elektronikspezialisten haben wir uns durch die vorgenommenen Änderungen gearbeitet. Mir war es wichtig, die Anpassungen zu verstehen und wie meine Wünsche berücksichtigt wurden. Die Arbeit ist noch im Fluss, aber ich habe ich gutes Verständnis aufgebaut. "
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Rea beendete den Portimao-Test als Zweiter mit einer Zeit von 1:39,044 min, nur 0,009 sec langsamer als Weltmeister Álvaro Bautista (Ducati).
Der 35-Jährige weiter: "Am Chassis haben wir auch gearbeitet und die neuen Teile haben sich bewährt. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass uns ein guter Fortschritt gelungen ist. Aber schaut man auf unsere Gegner, gerade die beiden Ducati-Werksfahrer, haben alle zugelegt. Man weiß nie wo man steht, bevor man in einem Rennen aufeinandertrifft. Grundsätzlich bin ich mit den Wintertests aber glücklich und auch mit den beiden Tagen hier in Portimão bin ich zufrieden. Was wir zur Vorbereitung auf die neue Saison gebraucht hätten, sind heiße Bedingungen. Es wäre großartig, wenn wir alles ins Flugzeug packen und in Australien oder Südafrika hätten testen können." Reifentests wurden in Portimão auch durchgeführt, aber die waren laut Rea wenig sinnvoll. "Nachdem wir in Jerez von Pirelli neue Entwicklungen für die Front bekommen hatten, haben wir in Portimão neue Hinterreifen ausprobiert", erklärte der Kawasaki-Star. "Es gab zwei verschiedene SCX-Rennreifen, die wahrscheinlich irgendwann in der Saison kommen werden. Bei diesem Test funktionierten aber die härteren Mischungen besser, mit den weichen Mischungen kamen die Rundenzeiten einfach nicht."
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