Für Barni-Ducati-Pilot Danilo Petrucci war vieles an seinem ersten Wochenende in der Superbike-WM eine neue Erfahrung. Immerhin: Er schaffte die Plätze 8, 11 und 9.
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Er habe das Wochenende als emotionale Achterbahnfahrt erlebt, seufzte Danilo Petrucci im Rückblick. "Am Samstag war es wirklich hart, mit viel Wasser auf der Piste und schlechter Sicht in der Gischt. Ich tat mich schwer, weil ich die Pirelli-Reifen noch nie zuvor im Regen ausprobiert hatte und wir keinerlei Regen-Set-up hatten. Am Ende war ich erleichtert, dass wir ins Ziel gekommen sind und einige Punkte gesammelt haben", so der 32-Jährige. "Das Superpole-Rennen war wie eine Schlägerei in der Bar. Nach der ersten Runde war ich 17. und hatte keine Winglets mehr, weil ich von allen Seiten Prügel bezogen hatte. Das zweite Rennen lief besser, ich war lange in der Gruppe, die um Platz 4 gekämpft hat. Insgesamt ist die Bilanz nicht so schlecht, denn in zwei von drei Rennen war ich der beste Rookie, und unser Nahziel der Top-Ten haben wir auch erreicht."
Doch auf weite Sicht liegt die Latte natürlich höher. "Wir sind immer noch auf der Suche nach der richtigen Balance für das Motorrad. Die Vorderpartie bewegt sich zu stark, ich vermisse Gefühl, vor allem beim Gas geben in schnellen Kurven", übte er Manöverkritik. "Trotzdem muss ich zufrieden sein. Die anderen Jungs haben hier im November ein Rennen bestritten, auf so ziemlich den gleichen Motorrädern, während für mich alles neu ist."
Das gilt insbesondere für die Pirelli-Reifen. "Sie sind grundverschieden zu allen anderen Fabrikaten, die ich in meiner Karriere benutzt habe. Wenn du dir die Rundenzeiten im Qualifying oder auch im Warm-up anschaust, wirst du feststellen, dass die Fahrer schon in ihrer ersten fliegenden Runde ihre Top-Zeit erreichen. In der MotoGP-Klasse geht das nicht, weil du trotz der Reifenwärmer erst richtig Temperatur in den Reifen aufbauen musst. Es ist seltsam, rauszufahren und, bumm, deine schnellste Rundenzeit hinknallen. Das war auch mein Problem im Superpole-Rennen", verriet der Italiener SPEEDWEEK.com.
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Er müsse sich immer noch darauf einstellen, wie stark sich die Pirelli-Reifen bewegen, vor allem am Kurveneingang. "Mir fehlt einfach das Feeling, um schnell und beherzt in die Kurve einzubiegen. Wenn sich das nötige Vertrauen in die Reifen einstellt, werden wir schneller sein. Dann kann ich hoffentlich auch die hohen Erwartungen erfüllen, die in uns gesetzt werden!"
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