Alvaro Bautista: «Gefährlich – es ist beängstigend»
Um 25 Tausendstelsekunden musste sich Alvaro Bautista am Freitag hinter seinem Aruba-Teamkollegen Michael Rinaldi anstellen. Wird Ducati bei der Superbike-WM in Mandalika erneut überlegen sein?
Vergangenen Sonntag sahen wir in beiden Rennen auf Phillip Island einen Doppelsieg der Ducati-Werksfahrer Alvaro Bautista und Michael Rinaldi.
In der
"Ich habe zwar geschwitzt, es ist aber nicht so, dass ich zerstört bin", meinte ein sichtlich entspannter Bautista zu den 33 Grad Celsius am Freitagnachmittag.
Alle Fahrer bemängeln auch dieses Jahr, dass es nur eine zirka ein Meter breite Linie gibt, auf der sie fahren können. Abseits davon ist kein Gummiabrieb und viel Staub.
"Ich hoffe, dass es am Samstag wenigstens so gut wird, wie es letztes Jahr im zweiten Hauptrennen war", hielt der Weltmeister fest. "Ansonsten ist es sehr gefährlich, wenn du von den 60 cm Ideallinie abkommst. Mir ist das ein paar Mal passiert, dann kannst du gar nichts machen. Dann rutscht der Vorder- oder Hinterreifen sofort weg, das ist beängstigend. Der Asphalt selbst ist gut, er ist eben und hat keine Wellen. Aber wir brauchen eine breitere Fahrspur. Sie müssen dafür sorgen, dass hier mehr Rennen sind – oder zumindest mehr Leute auf der Strecke fahren."
Nach drei Siegen in Folge, ist dieses Wochenende ähnliches zu erwarten? Vergangenen November wurde der Spanier Zweiter in beiden Hauptrennen und Vierter im Sprint. "Letztes Jahr strauchelten wir hier etwas", grübelte Bautista in kleiner Journalistenrunde. "Ich konnte heute sehr entspannt und sauber fahren. Ich habe auch kaum Fehler gemacht. Nur einen, als ich aus Versehen an den Schalthebel kam, der erste Gang reinging und ich deswegen Kurvenmitte stürzte. Deshalb war ich böse auf mich selbst, mit dem Rest bin ich glücklich. Das Motorrad funktioniert hier besser als letztes Jahr. Die Pace am Samstag wird sicher noch höher, so wie sie letztes Jahr war."
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