Zwei Tage lang testeten beinahe alle Superbike-Topteams in Barcelona. Obwohl sich Domi Aegerter (GRT Yamaha) nach Platz 6 nicht eben euphorisch anhörte, zeigte er wiederum eine tadellose Leistung.
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"Es war ein sehr intensiver Test, wir haben an beiden Tagen viele Runden abgespult", hielt Domi Aegerter am Freitagabend beim Treffen mit SPEEDWEEK.com fest. "Wir haben mit beiden Motorrädern gearbeitet. Dazu gehörte das Ausprobieren verschiedener Reifen und am Ende eine Zeitenjagd mit dem Qualifyer, die gut lief. Es war ein bisschen schade, dass es keinen richtigen Long-run gab, denn die Reifen bauen nach etwa zehn Runden extrem ab. Auf dieser Strecke ist es sehr schwierig, in dieser Hinsicht zu arbeiten, weil sich das Motorrad aufgrund des Abbaus sehr unterschiedlich verhält. Es war also mühsam, das Motorrad nach vorne zu bringen. Trotzdem haben wir uns in einigen Bereichen verbessert, zum Beispiel bei meiner Sitzposition auf dem Motorrad. Das erforderte Änderungen am Lenker und an den Fußrasten, wir reden von fünf Millimetern. Außerdem gab es neue Flips an der Seite des Tanks und einen neuen Höcker."
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"Barcelona ist nicht unbedingt die beste Strecke zum Testen", ergänzte der zweifache Supersport-Weltmeister. "Dennoch waren es zwei wichtige Tage, um einige Dinge zu verstehen, auch wenn es schwierig ist, in die richtige Richtung zu arbeiten, weil man nicht für jeden Run einen neuen Reifen aufziehen kann. Am Donnerstag haben wir einige Runs gemacht, mit insgesamt vier Reifensätzen. Dabei haben wir festgestellt, dass es spätestens ab dem dritten Run mit demselben Reifen schwierig wird etwas zu sagen, wenn nicht schon beim zweiten. Heute haben wir auch einen solchen Versuch unternommen, bei dem ich im dritten Run bis zu zwei oder drei Sekunden langsamer war. Da ist es enorm schwierig, gute Angaben zu machen. Aber abgesehen davon bin ich zufrieden mit der Arbeit, die wir geleistet haben und mit dem, was wir an diesen beiden Tagen erreicht haben." Als Sechster war Aegerter nicht nur Bester der insgesamt fünf Yamaha-Piloten, er verlor auch lediglich 4/10 sec auf die Bestzeit von Alvaro Bautista (Aruba.it Ducati).
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