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Fahrstil von Razgatlioglu: Wenn Segen zum Fluch wird
Toprak Razgatlioglu liebt harte Bremspunkte sowie Stop-and-go-Pisten – der schnelle Phillip Island Circuit ist das Gegenteil davon. Wie sich der BMW-Neuzugang für den Auftakt der Superbike-WM darauf einstellen will.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Tom Sykes und Chaz Davies waren zu ihrer Zeit in der Superbike-WM das Maß der Dinge auf der Bremse, Toprak Razgatlioglu hat diese Kunstfertigkeit in neue Sphären erhoben.
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"Bislang war ich bei BMW der Stärkste auf der Bremse", erzählte Scott Redding SPEEDWEEK.com bei den Wintertests. "Ich sagte, das ist das Limit, weil es mein Limit war. Deshalb war ich sehr aufgeregt, als Toprak zu uns kam. Ich wollte sehen, wie er das angeht. Viele sagten, er würde das Motorrad nicht so verzögern können, wie er das bislang tat. Ich entgegnete, dass er das irgendwie hinbekommen wird. Weil seine Art des Bremsens für ihn natürlich ist. Er fährt schon in seiner ersten Runde auf der Strecke so, für ihn ist das völlig normal. Er hat die Latte höher gelegt." Auf Strecken mit harten Bremspunkten ist Razgatlioglu beinahe unbesiegbar, weil er dort seine Stärke voll ausspielen kann. Der Phillip Island Grand Prix Circuit ist schnell und flüssig, es gibt nur zwei Kurven, vor denen die Fahrer brachial in die Bremse greifen. Trotzdem sorgte Toprak im Test am Dienstag mit der BMW M1000RR für die Bestzeit und blieb 0,719 sec unter dem Pole-Rekord von Sykes (BMW, 1:29,230 min) aus dem Jahr 2020. Dass die Verbesserung so markant ausfällt, ist in erster Linie dem neuen Asphalt zu verdanken.
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Doch Razgatlioglus Fahrstil bringt auch Nachteile mit sich und wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit der Reifen aus – auf Phillip Island ein Schlüsselfaktor zum Erfolg. "Bulega und Locatelli sind sehr schnell und fahren sehr ruhig", sagt der 39-fache Laufsieger über den Zweit- und Drittschnellsten des Tests. "Locatelli fuhr hier schon letztes Jahr sehr gut, besser als ich. Weil er so ruhig fährt, funktioniert sein Motorrad gut. Ich kann nicht ruhig fahren, ich fahre immer etwas aggressiv, das ist mein Stil. Das sorgt auch dafür, dass ich mir mit dem Turning des Motorrads schwertue. Das Turning der Yamaha ist normal sehr gut, aber bei mir war das nicht so. Mit der BMW ist es gleich. Ich versuche, an mir zu arbeiten und meinen Stil für dieses Wochenende anzupassen. Hoffentlich geht das für mich auf."
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