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Großartiger Nicolò Bulega: Nur der Wind bremst ihn
Superbike-Rookie Nicolò Bulega, der bei allen Wintertests mit Top-Zeiten glänzte, ritt auch im Freitag-Training zum WM-Auftakt in Australien auf seiner Erfolgswelle weiter: Platz 2 für den Ducati-Werksfahrer.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Im ersten freien Training am Freitagmorgen ließ es der 24-jährige Italiener aus Monteccio Emilia vergleichsweise ruhig angehen und mit 0,752 Sekunden Rückstand auf die Spitze mit dem 7. Platz bewenden. "Es war schwierig, und ich hatte keinen großen Spaß am Fahren, denn ich hasse es, wenn ich von Windböen überrascht werde. In meinen Gedanken war ich mehr auf diesen Wind als aufs Fahren konzentriert", gestand Nicolò Bulega beim Treffen mit SPEEDWEEK.com.
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Voll in Schwung kam er im FP2 am Nachmittag. Während Teamkollege Álvaro Bautista, der eigentliche Hahn im Korb des Ducati-Teams, nach seiner langwierigen Nackenverletzung auf Platz 12 steckenblieb, glühte Bulega auf Rang 2, mit einem hauchdünnen Rückstand von 0,059 Sekunden auf Kawasaki-Ass Alex Lowes an der Spitze. "Mein letzter Run war ziemlich gut. Jetzt werde ich mir die Race-Pace der anderen Fahrer anschauen. Mit meinem eigenen Rhythmus bin ich sehr zufrieden." Wie schon beim Test am vergangenen Dienstag war es Bulegas flüssige, weiche Fahrweise, die ihm in Sachen Reifenverschleiß einen klaren Vorteil gegenüber etlichen seiner Konkurrenten einbrachte. "Wir haben im FP2 gesehen, dass viele Fahrer nach 6, 7 Runden auf den gleichen Reifen ordentlich zu rutschen anfingen. Meine Reifen dagegen benahmen sich gut, weil ich nicht so aggressiv mit ihnen umgehe", wiederholte er das, was er schon am Dienstag festgestellt hatte. "Für mich wäre ein normales Rennen über die volle Distanz besser gewesen", kommentierte er die Entscheidung von Pirelli, statt der ursprünglich geplanten 22 Runden nun ein Flag-to-Flag-Race von 20 Runden mit zwingend vorgeschrieben Reifenwechseln zu Rennmitte abzuhalten.
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Trotzdem sieht sich Bulega in einer guten Ausgangsposition. "Unser Testprogramm im Winter ist fantastisch gelaufen, ich fühle mich bestens vorbereitet. Deshalb spüre ich auch keinen Erfolgsdruck. Wenn du in einer schlechten Position bist und dir das Fahren nicht von der Hand geht, dann baut sich Druck auf. Doch wenn du ein gutes Paket hast, wenn du schnell bist, die Resultate kommen und du dir über dein Potenzial im Klaren bist, dann gibt es keinen Druck. Das war im letzten Jahr so, und jetzt ist es wieder ähnlich", ließ Bulega wissen. "Abgesehen davon gehe ich in mein erstes Superbike-Rennen. Ich will meinen Spaß haben und dieses Rennen auf meiner Lieblingsstrecke genießen. Wenn mir ein gutes Resultat gelingt – super. Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter, denn schließlich ist es mein erstes Rennen!"
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2
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603
3
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337
4
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310
5
Danilo Petrucci
284
6
Alex Lowes
218
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