Mysteriöses Problem: Philipp Öttl holte keinen Punkt
Als undankbarer 16. verpasste Philipp Öttl im ersten Rennen der Superbike-WM 2024 auf Phillip Island knapp die Punkteränge. Dabei war der Yamaha-Pilot kurz vor dem Ende noch Zwölfter, zwischenzeitlich sogar auf Platz 10.
Philipp Öttl hatte nur wenig Zeit, sich nach zwei Superbike-Saisons mit Ducati auf die Yamaha R1 umzustellen. Seinen ersten Test hatte der Bayer am 24./25. Januar in Jerez, zwei weitere Tage am 29./30. Januar in Portimão sowie einen Tag beim offiziellen Dorna-Test am Dienstag dieser Woche vor dem Saisonauftakt auf Phillip Island.
Nach dem erfreulichen elften Platz am Freitag zeigte Öttl im dritten Training als Neunter eine weitere Steigerung, doch in der Superpole sprang für den GMT94-Piloten nur Startplatz 18 heraus. "Das dritte Training war richtig gut, aber danach in der Superpole hatte ich mit dem SC0-Reifen kein gutes Gefühl auf dem Motorrad. Deswegen auch die schlechte Startposition", erklärte der 27-Jährige gegenüber SPEEDWEEK.com. "Dafür haben wir uns im ersten Lauf gut nach vorn gearbeitet, speziell im zweiten Teil war die Pace richtig gut."
Wegen des aggressiven Asphalts musste nach spätestens elf Runden ein Reifenwechsel vorgenommen werden. Öttl lag an zehnter Stelle, als die ersten Piloten nach neun Runden die Boxengasse ansteuerten. Der Yamaha-Pilot blieb zwei Runden länger draußen und als er mit einem neuen Hinterreifen ins Rennen zurückkehrte, war er nur noch 14., machte aber sofort wieder eine Position gut. "Die Pace war richtig gut. Ich habe zu Bassani aufgeschlossen und war an Rinaldi schon vorbei. Ich fühlte mich gut und sah mich in den Top-12", berichtete Öttl. "Dann spürte ich aber etwas am Heck und glaubte, dass vielleicht mit dem Reifen etwas nicht stimmt. Ich war etwas besorgt und habe es so eingeschätzt, dass nicht mehr geht."
In den letzten drei Runden verlor Öttl Positionen an die Ducati-Piloten Sam Lowes (13.), Michael Rinaldi (14.) und Alvaro Bautista (15.).
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