Domi Aegerter erreichte mehr als Schadensbegrenzung
Trotz geringer Erwartungen für das erste Meeting der Superbike-WM 2024 tritt Dominique Aegerter mit Top-10-Platzierungen im Gepäck die Heimreise an. Phillip Island erwies sich als gutes Pflaster für den Yamaha-Piloten.
Test- und Trainingsrückstand zum Trotz fuhr Dominique Aegerter am Samstag in der Superpole als bester Yamaha-Pilot auf Startplatz 4 und ließ im ersten Lauf den starken sechsten Platz folgen. Nicht ganz so erfolgreich, aber dennoch höchst respektabel, verlief der Sonntag. Mit den Plätzen sieben im Sprintrennen und zehn im zweiten Lauf gelangen dem 33-Jährigen aber dennoch zwei Top-10-Finishs. Im zweiten Rennen war sogar als Neunter über die Ziellinie gefahren, wurde aber wegen Überholens unter gelber Flagge um eine Position zurückversetzt.
Übrigens: Als Hauptproblem erwies sich für Aegerter nicht etwa die Nachwirkungen seiner Virusinfektion, sondern schlechte Starts.
"Das Superpole-Race begann mit einem nicht so guten Start von Platz 4 aus der zweiten Reihe, aber über die Dauer konnte ich einige Fahrer überholen. Am Nachmittag mussten wir lange auf den Start des zweiten Rennens warten. Mein Start war wieder nicht gut und ich habe Positionen verloren", berichtete der Rohrbacher verärgert. "Wir müssen in Zukunft die Starts und die erste Runde verbessern, auch wenn ich normalerweise eine gute Reaktion habe."
Aegerter weiter: "Das Rennen wurde jedoch mit der roten Flagge abgebrochen. Beim Neustart musste ich vom zwölften Startplatz losfahren, da ich mich zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dieser Position befand. Aus der vierten Reihe zu starten, ist keine leichte Aufgabe, denn es ist immer schwierig, mit den Jungs im Mittelfeld zu kämpfen. Außerdem wurde die Distanz auf elf Runden verkürzt und ich konnte meine Position bis zum Ende nicht so sehr verbessern, wie ich es mir gewünscht hätte. Immerhin habe ich mit dem zehnten Platz wieder gute Punkte geholt."
Bis zum Europaauftakt in Barcelona vergehen vier Wochen, vorher wird Giansanti Racing wird mit seinen Piloten auf der spanischen Piste einen Test absolvieren.
"Ich bin gespannt, was wir machen und wie und wo wir uns verbessern können", so der Yamaha-Pilot. "Bis dahin werde ich meinem Körper eine Pause gönnen, aber auch wieder mehr trainieren, denn dieses Wochenende war nicht einfach für mich nach einer so langen Zeit ohne meine Rennmaschine."
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