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Honda ist der einzige Hersteller der Superbike-WM 2024, der noch kein Top-5-Finish erreichte. Beim Meeting in Barcelona gelang den Werkspiloten Iker Lecuona und Xavi Vierge nicht einmal der Sprung unter die besten zwölf.
Mit einer neuen CBR1000RR-R wollte Honda in der Superbike-WM in die Erfolgsspur zurückkehren, doch das neue Motorrad ist noch weniger konkurrenzfähig als das Vorgängermodell. Diese bittere Erkenntnis mussten Iker Lecuona und Xavi Vierge bereits bei den Wintertests und beim Saisonauftakt in Australien machen, als kein einstelliges Ergebnis erreicht wurde.
Beim Meeting auf dem Circuit de Catalunya gab es für das in Barcelona stationierte Werksteam der Honda Racing Corporation eine noch größere Schlappe!
In der Superpole gingen die beiden Spanier förmlich unter: Nur die Startplätze 18 und 19. In den drei Rennen erreichte Vierge die Positionen 14, 15 und 14. Teamkollege Lecuona kreuzte im ersten Lauf als 13. und im Superpole-Race als 21. die Ziellinie; im zweiten Lauf wurde der 24-Jährige von Yamaha-Pilot Bradley Ray abgeschossen.
Mittlerweile fällt es ihnen schwer, die Haltung zu bewahren. "Ich bin wirklich enttäuscht von unserem Wochenende. Barcelona sollte eine unserer 'guten' Strecken sein, aber wir haben uns unglaublich schwergetan", sagte Vierge fassungslos. "Wir müssen alles sehr genau analysieren, denn wir müssen unbedingt einen Weg finden, um unser größtes Problem zu lösen. Sobald wir das Gas öffnen, dreht das Hinterrad durch, und egal, was wir versuchen, der Effekt ist der gleiche. Dadurch verlieren wir nicht nur an Boden, sondern zerstören gleichzeitig die Reifen."
Laut Vierge hat die CBR1000RR-R durchaus auch positive Seite. "Das Gefühl auf dem Motorrad beim Bremsen, beim Einfahren in die Kurven und sogar beim Anfahren einer Kurve ohne Gas, ist wirklich gut, vor allem im Vergleich zu anderen, denke ich", zählte der 26-Jährige auf. "Aber sobald wir Gas geben, sind wir erledigt. Es ist glasklar und ähnlich wie im letzten Jahr, nur noch schlimmer. Wir müssen also verstehen, wie wir das so schnell wie möglich in den Griff bekommen."
Man muss bedenken: Auf Phillip Island und auch in Barcelona fanden vor dem Rennwochenende statt. Wenn die Superbike-WM als nächstes in Assen gastiert, wird Honda gänzlich unvorbereitet antreten.
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