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Philipp Öttl (18./Yamaha): «Das war Scheiße»
Als einer von nur drei Fahrern entschied sich Philipp Öttl im ersten Lauf der Superbike-WM 2024 in Assen zum Reifenwechsel. Dem Yamaha-Piloten wurde schnell klar, dass es die falsche Entscheidung war.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Die Bedingungen beim dritten Event der Superbike-WM 2024 sind grenzwertig. Seit Freitag wechseln sich Regen und Sonnenschein ab und niemand kann eine seriöse Prognose stellen, wie lange und wie heftig es regnet würde. Dass der Asphalt auf dem TT Circuit Assen binnen Minuten trocknet, macht die Reifenwahl noch schwieriger.
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Als die Piloten in die Startaufstellung zum ersten Lauf fuhren, schienen Slicks die beste Wahl zu sein. Aber dann setzte Regen ein und die eine Hälfte der Rennstrecke war komplett nass. Bei Rennstart stürmte Petrucci-Ersatz Nicholas Spinelli (Ducati) mit Intermediate-Reifen innerhalb weniger Kurven an die Spitze und machte sich auf und davon – zeitweise führte der Italiener um 24 sec. Die Bedingungen waren so kritisch, dass auch Philipp Öttl nach einer Runde auf die geschnittenen Slicks umbauen ließ. Weil die Bedingungen nach einigen Runden aber wieder die Slicks bevorteilten, ging der Yamaha-Pilot als 18. mit zwei Runden Rückstand förmlich unter.
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"Das war Scheiße", schimpfte Öttl bei Besuch von SPEEDWEEK.com-Mitarbeiter Jordi Gutiérrez. "Als Sam Lowes und Rinaldi die Box zum Reifenwechsel ansteuerten, hielt ich das für eine gute Idee – der erste Sektor war komplett nass. Aber als ich zurück auf die Piste fuhr, schien wieder die Sonne und es wurde trockener. Wenigstens war ich nicht der Einzige, der sich so entschieden hatte – blöd ist es trotzdem, weil wir uns schon etwas mehr ausgerechnet hatten. Am Freitag lief es mit Platz 13 ja recht ordentlich. Ich hoffe, dass es am Sonntag trocken ist und wir zwei normale Rennen fahren können."
Immerhin: Öttl zog das Rennen durch. Michael Rinaldi gab das Rennen in Runde 12 auf. Sam Lowes kam ein zweites Mal an die Box und wurde dreimal überrundet.
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