Speedway: Trauer um Andrey Kudryashov

Dominique Aegerter: «Damit es weniger gefährlich ist»

Von Ivo Schützbach
Domi Aegerter: Sorgenvolle Miene vor dem Rennen

Domi Aegerter: Sorgenvolle Miene vor dem Rennen

Auf nasser Strecke kann Domi Aegerter (GRT Yamaha) in der Superbike-WM noch nicht mit den Besten mithalten. Nach Platz 13 im ersten Rennen auf dem TT Circuit in Assen war der Schweizer etwas geknickt.

Das Aprilwetter macht seinem Namen in Assen dieses Wochenende alle Ehre, Sonne und Regen wechseln sich seit Freitag ab. Lediglich FP3 und die Superpole fanden bei gleichbleibend nassen Bedingungen statt, in allen anderen Sessions herrschten Mischverhältnisse.

«Die Wetterbedingungen machten es sehr schwierig», gab Domi Aegerter zu, der sich lediglich für Startplatz 19 qualifizierte und im ersten Lauf als 13. ins Ziel kam. «Im Nassen fehlt uns etwas, denn FP3 und das Qualifying fanden bei Regen statt, wo wir ziemlich weit hinten landeten. Es tut mir leid für das Team, dass wir so weit hinten starten mussten. Die Startposition hat unser Rennen von vornherein ein wenig ruiniert. Wie 95 Prozent der Fahrer haben wir uns am Start für Slicks entschieden.»

Die Reifenwahl war richtig, weil die Ideallinie mit jeder Runde trockener wurde. Doch weil das Rennen in Runde 15 abgebrochen wurde, gewann überraschend Nicholas Spinelli (Barni Spark Ducati), der als Einziger mit Intermediate-Reifen ins Rennen gegangen war. Aegerter verlor beinahe eine Minute auf den Sieger und 51 sec auf Teamkollege Remy Gardner, der Vierter wurde.

«Es war nicht einfach, das 1000er-Superbike am Anfang zu fahren, als die Strecke in vier oder fünf Kurven noch komplett nass war», räumte der Yamaha-Pilot ein. «Am Ende sind wir auf Platz 13 ins Ziel gekommen und haben ein paar Punkte mitgenommen. Unser Ziel ist, das Superpole-Rennen am Sonntagmorgen unter den ersten neun zu beenden. Das wird kein Kinderspiel, aber wir werden versuchen, uns eine gute Ausgangsposition für das zweite Rennen zu verschaffen. Ich hoffe auf bessere Streckenbedingungen, damit es weniger gefährlich ist, zu fahren.»

Ergebnis Superbike-WM Assen, Rennen 1:
Pos Fahrer Motorrad Diff
1. Nicholas Spinelli (I) Ducati
2. Toprak Razgatlioglu (TR) BMW + 3,205 sec
3. Alvaro Bautista (E) Ducati + 3,392
4. Remy Gardner (AUS) Yamaha + 5,989
5. Alex Lowes (GB) Kawasaki + 6,256
6. Jonathan Rea (GB) Yamaha + 6,361
7. Michael vd Mark (NL) BMW + 6,474
8. Scott Redding (GB) BMW + 12,289
9. Axel Bassani (I) Kawasaki + 12,013
10. Xavi Vierge (E) Honda + 17,794
11. Nicolò Bulega (I) Ducati + 25,271
12. Andrea Locatelli (I) Yamaha + 40,632
13. Dominique Aegerter (CH) Yamaha + 57,577
14. Tarran Mackenzie (GB) Honda + > 1 min
15. Bradley Ray (GB) Yamaha +1 Rd.
16. Garrett Gerloff (USA) BMW + 1 Rd.
17. Adam Norrodin (MAL) Honda + 1 Rd.
18. Philipp Öttl (D) Yamaha + 2 Rd.
19. Sam Lowes (GB) Ducati + 3 Rd.
- Michael Rinaldi (I) Ducati  
- Tito Rabat (E) Kawasaki  
- Andrea Iannone (I) Ducati  
Superbike-WM 2024: Stand nach 7 von 36 Rennen
Pos Fahrer Motorrad Punkte
1. Nicolò Bulega (I) Ducati 92
2. Alvaro Bautista (E) Ducati 91
3. Toprak Razgatlioglu (TR) BMW 91
4. Alex Lowes (GB) Kawasaki 86
5. Andrea Iannone (I) Ducati 51
6. Andrea Locatelli (I) Yamaha 49
7. Michael vd Mark (NL) BMW 49
8. Danilo Petrucci (I) Ducati 47
9. Dominique Aegerter (CH) Yamaha 37
10. Remy Gardner (AUS) Yamaha 32
11. Nicholas Spinelli (I) Ducati 25
12. Garrett Gerloff (USA) BMW 25
13. Axel Bassani (I) Kawasaki 22
14. Xavi Vierge (E) Honda 19
15. Jonathan Rea (GB) Yamaha 18
16. Michael Rinaldi (I) Ducati 18
17. Sam Lowes (GB) Ducati 18
18. Scott Redding (GB) BMW 18
19. Iker Lecuona (E) Honda 3
20. Philipp Öttl (D) Yamaha 2
21. Bradley Ray (GB) Yamaha 2
22. Tarran Mackenzie (GB) Honda 2
23. Tito Rabat (E) Kawasaki 1

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