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Donington, Sprintrennen: Erstes Yamaha-Podium von Rea
Mit einer weiteren Machtdemonstration gewann BMW-Star Toprak Razgatlioglu auch das Superpole-Race der Superbike-WM 2024 in Donington Park. Mit Platz 3 erreichte Jonathan Rea seine erste Podestplatzierung mit Yamaha.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt


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Nach dem überlegenen Gewinn der Superpole und des ersten Laufs am Samstag galt BMW-Star Toprak Razgatlioglu auch als Favorit für das Superpole-Race über nur zehn Runden am Sonntagvormittag. Die Bezeichnung des Sprintrennens kommt daher, weil das Ergebnis in die Startaufstellung für den zweiten Lauf einfließt. Außerdem erhalten die Top-9 bis zu zwölf WM-Punkte und nehmen die ersten neun Startplätze ein; die weiteren Positionen entsprechend der Superpole vom Samstag.
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Die Startaufstellung für den Sprint entspricht wiederum der Superpole. Neben dem schnellen Türken komplettierten Ducati-Ass Nicolò Bulega und Razgatlioglus BMW-Markenkollege Scott Redding die erste Startreihe. Als bester Yamaha-Pilot startete Dominique Aegerter von Position 5, Rekordweltmeister Jonathan Rea von Platz 8. Kawasaki-Aushängeschild Alex Lowes – im ersten Rennen starker Zweiter – komplettierte als Neunter die dritte Reihe. Weltmeister Alvaro Bautista (Ducati) ging von der elften Position in den Sprint. Philipp Öttl (Yamaha) nahm weit hinten auf Platz 21 Aufstellung. Nach seinem Sturz im ersten Lauf erhielt Tarran Mackenzie (Honda) Startverbot. Bei Rennstart um 11:00 Uhr Ortszeit war es 18 Grad Celsius kühl und bewölkt. Zum Einsatz kamen der weiche Rennreifen SCX sowie der härtere SC0. Die ersten zwei Runden leistete Bulega Führungsarbeit, dann übernahm Razgatlioglu das Kommando und setzte sich schnell vom Superbike-Rookie ab. Nach zehn Runden kreuzte der BMW-Pilot mit beeindruckenden 4,8 sec Vorsprung als Sieger die Ziellinie. Die Italiener wiederum fuhr als Zweiter ein ebenso einsames Rennen. Mit einem Blitzstart reihte sich Jonathan Rea vor der ersten Kurve als Vierter ein und verbesserte sich noch in der ersten Runde vorbei an Sam Lowes (Ducati) auf die dritte Position. Mit soliden Rundenzeiten behauptete der Yamaha-Pilot seinen ersten Podestplatz seit seinem Wechsel zu Yamaha.
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Nach Defekt im ersten Rennen fuhr Bonovo action-Pilot Scott Redding (BMW) im Sprintrennen einen feinen vierten Platz ein, dicht gefolgt von Kawasaki-Werkspilot Alex Lowes.
Über die kurze Distanz kam Bautista nicht über Rang 6 hinaus. Als Neunter verbesserte Danilo Petrucci (Ducati) zumindest seine Startposition für das zweite Rennen am Nachmittag.
Dominique Aegerter (Yamaha) kreuzte auf Position 11 die Ziellinie, nachdem er in Runde 1 noch Fünfter war. Philipp Öttl (Yamaha) wurde 20. Honda erreichte mit Xavi Vierge lediglich Platz 15.
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So lief das Rennen: Start: Bulega vor Razgatlioglu und Sam Lowes in die erste Kurve. Rea verbessert sich wenige Kurven später sensationell auf Platz 3. Bautista Zehnter. Aegerter auf 5, Öttl auf 22. Runde 1: Bulega vor Razgatlioglu und Rea. Redding auf Platz 6. Runde 2: Bulega in 1:26,091 min um 0,3 sec vor Razgatlioglu und 0,9 sec vor Rea. Sam Lowes (4.) schon 1,9 sec zurück. Bautista Achter. Sturz Bassani. Runde 3: Razgatlioglu übernimmt in 1:25,908 min die Führung. Runde 4: Razgatlioglu brennt in 1:25,733 min eine Rekordzeit in den Asphalt. Sam Lowes hält die Verfolger auf – Locatelli, Redding, Alex Lowes und Bautista. Aegerter auf Platz 11, Öttl auf 20. Runde 5: Razgatlioglu 0,8 sec vor Bulega und 2,8 sec vor Rea. Locatelli vorbei an Sam Lowes, verpasst aber wenige Kurven später die Linie und fällt auf Platz 8 zurück. Runde 6: Redding hat sich Sam Lowes geschnappt und ist Vierter. Alex Lowes Fünfter, Bautista Sechster. Aegerter auf zehn. Runde 7: Razgatlioglu 1,8 sec vor Bulega. Rea (3.) hat 2 sec Vorsprung auf Redding (4.). Runde 8: Redding und Alex Lowes kämpfen um Platz 4. Beide sind schneller als Rea. Petrucci Zehnter, Iannone Zwölfter. Runde 9: Razgatlioglu 3,6 sec vor Bulega. Rea ist sicher auf Platz 3. Letzte Runde: Razgatlioglu gewinnt souverän vor Bulega und Rea.
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1
Toprak Razgatlioglu
616
2
Nicolò Bulega
603
3
Álvaro Bautista
337
4
Andrea Locatelli
310
5
Danilo Petrucci
284
6
Alex Lowes
218
7
Xavier Vierge
185
8
Sam Lowes
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Andrea Iannone
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