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Das siebte Saisonwochenende der Superbike-WM in Portimão war für Jonathan Rea eine Berg- und Talfahrt. Nach technischen Problemen in Lauf 1, beendete er das zweite Hauptrennen als bester Yamaha-Pilot.
Könnte das Superbike-Wochenende in Portimão der Wendepunkt in der bislang schwierigen Beziehung zwischen Jonathan Rea und Yamaha sein? Am Sonntag brauste der Rekordweltmeister in Rennen 2 als Sechster ins Ziel und berichtete von deutlichen Fortschritten. Doch auch die Schwächen wurden offensichtlich und geben ihm zu denken.
In Lauf 1 am Samstag hielt sich Rea bis zur Rennmitte in den Top-10. Danach verlor er allerdings viele Plätze und wurde bis auf Position 15 durchgereicht. "Ich hatte eine gute Pace, bis ich ein technisches Problem bekam", ärgerte sich Rea, der sich von der dritten Startreihe aus mehr erhofft hatte, im Rennen aber Probleme mit dem Getriebe seiner R1 bekam.
Im Superpole-Race konnte sich der Nordire nicht in den Top-9 platzieren und nahm somit das zweite Rennen aus der vierten Startreihe in Angriff. Dort geriet er in den ersten Runden in einen Zweikampf mit Honda-Pilot Xavi Vierge. "Ich hatte viele Probleme ihn zu überholen. Er beeinflusste mein Rennen, da er an den Stellen, wo ich stark war, Zeit verlor. Als ich an Vierge vorbeikam, blieb ich fokussiert auf Michael van der Mark (BMW) und Danilo Petrucci (Ducati). Zu diesen konnte ich die Lücke bis zum Rennende schließen", äußerte sich der 37-Jährige zum weiteren Rennverlauf, wobei es ihm gelang, den Niederländer in der letzten Runde zu überholen und dann als Sechster die Ziellinie zu überqueren. Vor allem die Pace im späten Rennverlauf überzeugte ihn.
Rea verlässt den "Rollercoaster" in Portimão mit gemischten Gefühlen. "Ich fühlte mich noch nie so gut auf der Yamaha und konnte ihre Stärken besser ausspielen, aber es wurde auch klar, dass es Bereiche gibt, in denen wir uns verbessern müssen", resümierte der sechsmalige Weltmeister. "Es war ein gutes Wochenende für mein Selbstvertrauen. Ich habe zudem viel Vertrauen in die Elektronik und das Motorrad aufbauen können."
In den vergangenen Rennen konnte Rea konstant Punkte sammeln und liegt inzwischen mit 86 Punkten auf dem zehnten WM-Rang vor Dominique Aegerter (79). Am nächsten Rennwochenende in Magny-Cours (Frankreich) in vier Wochen hat Rea die Chance, sein Gefühl auf der R1 weiter zu verbessern.
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