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Razgatlioglu versteht «zerstörten» Bautista nicht
Um die Leistungen von Toprak Razgatlioglu zu beschreiben, gehen uns die Superlative aus. Bei der Superbike-WM in Portimao gewann der BMW-Gigant sein 13. Rennen in Folge, sein 54. in seiner Karriere.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Toprak Razgatlioglu startet seit jeher mit der Startnummer 54, wie sein Freund, Mentor und Manager Kenan Sofuoglu. Die Bedeutung dieser Zahl ist so groß für ihn, dass er sich unwohl fühlte, als er als Weltmeister mit der Startnummer 1 fuhr.
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In Portimao sorgte Toprak trotz widriger Umstände, schon früh im Rennen riss es ihm nach einer leichten Kollision mit Alex Lowes auf der Geraden den linken Flügel an der Frontverkleidung seiner M1000RR ab, für seinen 13. Sieg in Folge, den 54. seiner Karriere. Im 21. Rennen für BMW hat er zum 15. Mal gewonnen und stand das 18. Mal auf dem Podium. Die Weltmeisterschaft führt er nach dem siebten von zwölf Events mit 365 Punkten souverän an, der Zweite Nicolo Bulega liegt bereits 92 Zähler zurück, der Dritte Alvaro Bautista (beide Team Aruba.it Ducati) 142. "Mein 54. Superbike-Sieg, das ist speziell", grinste Toprak in kleiner Medienrunde. "Und 13 in Folge, das ist unglaublich. Mein Rennen war wegen des starken Winds sehr schwierig, das Turning des Motorrads war in der letzten Kurve schlecht. Die Ducati kommen mit solchen Verhältnissen besser zurecht. Dass der Flügel abgebrochen ist, habe ich nicht gemerkt, aber das trug eventuell dazu bei. Nach sechs Runden fühlte sich das Bike anders an, ich versuchte deswegen sogar in anderen Gängen zu fahren. Nur einen Frontflügel zu haben, hat nicht zum besseren Turning beigetragen. Wir müssen uns bezüglich der Aerodynamik die Daten eh mal genau anschauen. Unter dem Jahr können wir daran nichts ändern, aber für nächste Saison vielleicht." Bautista hatte auch im zweiten Hauptrennen die bessere Pace als Toprak, rutschte aber in der 16. Runde aus, nachdem er in der Runde zuvor kurz geführt hatte. Und Bulega schloss zwar spät zum BMW-Star auf, kam aber nicht an ihm vorbei.
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"Als Alvaro und Bulega zu mir aufholten, war ich bereit für den Kampf", unterstrich der WM-Leader. "Wir haben das Motorrad gegenüber Samstag etwas verbessert, für einen leichten Sieg war das aber nicht genug. Für mich ist es immer besser, wenn ich kämpfe. Sonst vergesse ich womöglich noch hart zu bremsen. Ich habe gehört, dass einer hinter mir gestürzt ist. Dass es Alvaro war, habe ich erst im Ziel erfahren. Für mich sieht es so aus, als käme er Schritt für Schritt zurück. Letztes Jahr war er sehr stark, ich verstehe nicht, weshalb er dieses Jahr so zerstört ist. Ich warte auf ihn – ich genieße Kämpfe mit ihm sehr. Hätte ich im Rennen mit ihm gekämpft, wäre es ein größerer Genuss gewesen. Allein fahren ist nicht gut für mich, und auch nicht für die Fans – das langweilt jeden. Warum schaue ich mir keine Formel 1 an? Weil ich es nicht genieße, weil jeder allein fährt. Im letzten Rennen musste ich mich sehr anstrengen, ich glaube, das hat allen gefallen."
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Aruba.it Racing - Ducati
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