Jonathan Rea: Not-Termin in spezieller Handklinik
Um nicht mit dem gestürzten Nicolo Bulega zu kollidieren, drückte Jonathan Rea seine Yamaha im ersten Superbike-Rennen in Magny-Cours freiwillig zu Boden. Dabei hatte er Pech, dass seine Hand eingeklemmt wurde.
Einen großen Schreckmoment gab es im verregneten ersten Superbike-Rennen in Magny-Cours am Samstagnachmittag bereits in der ersten Runde: Der WM-Zweite Nicolo Bulega hatte einen spektakulären Highsider, der direkt hinter ihm fahrende Jonathan Rea reagierte blitzschnell und legte sein Motorrad um.
"Ich hatte keinen guten Start, aber in Runde 1 machte ich Fortschritte", schilderte der Nordire sein kurzes Rennen, nachdem er sich für Startplatz 8 qualifiziert hatte. "Als ich in die letzte Schikane einbog, war Bulega etwas von der Linie abgekommen und stürzte. Leider blieb meine Hand unter dem Lenker und am Daumengelenk stecken, der Asphalt hat die Haut abgeschliffen und das ist nicht schön anzusehen. Sobald ich es sah und das Pochen spürte, wusste ich, dass etwas nicht stimmt, und rannte direkt zum Medical-Center in der letzten Kurve."
Rea wurde zur Behandlung einer tiefen Risswunde am rechten Daumen in eine Spezialklinik für Handverletzungen gebracht, er kehrt Samstagnacht nach Magny-Cours zurück. Ob er die Rennen am Sonntag bestreiten kann, wird am Morgen gemeinsam mit den Rennärzten entschieden.
"Das war nicht der Tag, den ich geplant hatte", fasste Johnny zusammen. "Ich hatte das Gefühl, dass wir eine gute Chance haben, als wir in der Startaufstellung standen. Ich hatte gehofft, dass ich allen gute Nachrichten vom Rennen überbringen kann. Aber leider verfolgt uns im Moment eine schwarze Wolke."
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