Domi Aegerter: Glücklich wie nie über zwei WM-Punkte
Drei Superbike-Meetings hatte Dominique Aegerter wegen eines Unfalls mit dem Mountainbike verpasst. Der Yamaha-Pilot trotzt bei seinem Comeback in Estoril den Schmerzen und wurde mit WM-Punkten im ersten Lauf belohnt.
Ende August brach sich Dominique Aegerter bei einem Trainingsunfall mit dem Mountainbike mehrere Rippen sowie die Schulter und verpasste die Rennen in Magny-Cours, Cremona und Aragon. Fit ist der Schweizer bei seiner Rückkehr an diesem Wochenende in Estoril nicht: Eine Rippe ist nicht komplett verheilt und der operierten rechten Schulter fehlt es an Kraft.
Niemand wunderte sich, dass der Yamaha-Pilot am Freitag nur auf Platz 22 landete und in der Superpole den 18. Startplatz erreichte. Dass der 34-Jährige im ersten Lauf als 14. die Punkteränge erreichte, hat er vor allem seinem Willen zu verdanken.
"In den letzten Runden hatte ich starke Schmerzen und in der Schulter fehlte mir die Kraft", erklärte Aegerter erschöpft. "Das Wetter im dritten freien Training und in der Superpole war nicht ideal, ebenso wenig wie Startplatz 18. Aber es ist immer sehr schwierig, bei solchen Bedingungen zu fahren. Nach dem anstrengenden Rennen brauche ich jetzt eine gute Erholung. Ich hoffe, dass es mir morgen früh besser geht und nicht schlechter."
Zur Wahrheit gehört aber auch: Mit seinen Markenkollegen Andrea Locatelli und Remy Gardner, den Ducati-Piloten Alvaro Bautista und Danilo Petrucci sowie Kawasaki-Pilot Axel Bassani sind fünf Fahrer vor dem Rohrbacher gestürzt.
"Ich habe zwei Punkte geholt. Darüber bin ich glücklich, denn das war ein Ziel, das ich erreichen wollte", betonte Aegerter, der
Der Australier hatte sich bei seinem Sturz
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