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Michael Rinaldi (1./Ducati) wie Phoenix aus der Asche

In der Superbike-WM 2024 war von Michael Rinaldi nicht viel zu sehen. Beim Saisonfinale auf dem Circuito de Jerez überraschte der Ducati-Privatier mit der Freitagsbestzeit.

Superbike WM

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Dass Michael Rinaldi im Motocorsa-Team schlechtere Bedingungen vorfinden würde als in drei Jahren im Aruba.it Ducati-Werksteam, war klar. Dennoch hatte man vom Italiener weit mehr erwartet als der 17. WM-Rang bei Saisonende – immerhin fuhr sein Vorgänger Axel Bassani mehrere Podestplätze mit dem privaten Ducati-Team ein.

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Mit diesen Leistungen konnte sich der 28-Jährige bei keinem anderen Superbike-Team empfehlen. Das Saisonfinale in Jerez wird sein vorerst letztes Rennwochenende in Top-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft sein.

Umso überraschender, was Rinaldi am ersten Trainingstag zeigte: Nach Platz 11 im FP1 fuhr der fünffache Sieger am Nachmittag in 1:39,591 min die schnellste Zeit! Aufmerksamen Beobachtern fiel auf: Am Hinterrad hatte der Ducati-Pilot einen SCQ-Qualifyer-Reifen montiert. "Das stimmt", schmunzelte Rinaldi. "Am Vormittag hatten wir den SCX versucht, mit dem ich zwar nicht das beste Gefühl hatte, aber eine solide Rundenzeit gefahren war. Also hielt ich es für eine gute Idee, im zweiten Training den Qualifyer zu probieren. In diesem Jahr hatten wir überall Schwierigkeiten, besonders aber in der Superpole. Deshalb war es eine gute Gelegenheit, um eine Verbesserung zu erreichen."

Rinaldi weiter: "Das ist mein letztes Wochenende als Superbike-Pilot. Dass ich am letzten Freitag der Saison schnellster war, macht es für mich speziell. Ich denke, es war möglich, weil wir Jerez sind – in Aragon hätte ich das nicht schaffen können. Mir war klar, dass ich eine kleine Chance habe und habe es versucht. Ich möchte mich würdig verabschieden und werde in jeder Session mein Maximum geben. Wir werden hier nicht um Siege mitfahren können, dafür fehlt uns die Pace. Aber ich gehe davon aus, dass wir unser bestes Wochenende abliefern können."

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SPEEDWEEK.com fand heraus: Rinaldi wird 2025 in der Supersport-WM mit GMT94 und der neuen Yamaha R9 antreten. "Ich möchte noch nicht über nächstes Jahr sprechen – natürlich würde ich lieber weiter in der Superbike-WM fahren", gab Rinaldi zu. "Wenn man spürt, dass man noch schnell und konkurrenzfähig sein kann, ist es ein seltsames Gefühl. Ich beklage mich nicht und akzeptiere es. Ich bin glücklich, dass ich die Saison am Sonntag mit meinem 221. SBK-Rennen mit Ducati beenden werde."

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Obwohl die Superbike-WM 2024 für Rinaldi zum Vergessen war, hat der Italiener eine wichtige Lektion gelernt. "Eine solche Saison macht dich stärker, definitiv", hält Rinaldi fest. "Ganz sicher bin ich gefestigter als 2023 und in Zukunft werde ich noch stärker sein, nachdem ich dieses Jahr viele Probleme durchgestanden habe."

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Aruba.it Racing - Ducati

313

3

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

170

4

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

156

5

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

148

6

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Bimota by Kawasaki Racing Team

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Team GoEleven

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8

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BARNI Spark Racing Team

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