Phillip Island FP3: Nur Toprak stört Ducati-Übermacht
Auch im dritten freien Training der Superbike-WM in Australien sahen wir vier Ducati in den Top-5, Aruba-Werksfahrer Nicolo Bulega ist der haushohe Favorit für die Rennen am Samstag und Sonntag.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nicolo Bulega war in allen vier Test-Sessions zu Wochenbeginn der Schnellste, im FP1 und FP2 am Freitag führte der Italiener die Zeitenliste mit 1:28,790 min ebenfalls an. Der Vizeweltmeister ist nicht die einzige Konstante in Australien: Auch die Ducati-Kollegen Andrea Iannone, Alvaro Bautista und Danilo Petrucci waren immer in den Top-5 zu finden.
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Stören kann die Ducati-Dominanz bislang nur Champion Toprak Razgatlioglu, der sich am Freitag aber bitterlich über die Regeländerungen beschwerte und der neuen BMW M1000RR nicht das beste Zeugnis ausstellt. Im 20-minütigen FP3 am Samstagmorgen um 10 Uhr, Phillip Island ist gegenüber MEZ zehn Stunden voraus, setzte sich Bulega mit 1:28,903 min sofort an die Spitze, Toprak folgte mit 0,2 sec Rückstand. In den letzten fünf Minuten wurde die Zeitenliste zwar kräftig durcheinandergewürfelt, wobei sich auf den Rängen 1 und 2 mit Bulega und Razgatlioglu nichts änderte. Ihnen folgen Bautista, Petrucci, Iannone und Bimota-Werksfahrer Alex Lowes.
Das deutsche Team MGM Bonovo hatte den ganzen Freitag mit technischen Problemen an der Ducati V4R zu kämpfen. Diese sind behoben, Scott Redding wurde Achter. Der Schweizer Dominique Aegerter (GRT Yamaha) verblüffte am Freitag mit der sechstbesten Zeit, im FP3 wurde er lediglich 16.
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Wenig Anlass zur Hoffnung gibt es bei Honda und Kawasaki: Xavi Vierge wurde 13., Garrett Gerloff 18. Der Malaysier Zaqhwan Zaidi verbesserte sich mit der Petronas-Honda gegenüber Freitag zwar deutlich, liegt mit fast 5,8 sec Rückstand als Letzter aber noch immer außerhalb der 105 Prozent zum Ersten, womit er nicht für die Rennen qualifiziert ist.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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