Jonathan Rea will es versuchen: Was sagen die Ärzte?
Zehn Wochen nach seinem Unfall in Australien reist Superbike-Rekordchampion Jonathan Rea (Pata Yamaha) nach Italien und will in Cremona am Wochenende sein Comeback wagen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Als Jonathan Rea am 17. Februar bei den Testfahrten auf Phillip Island stürzte, brach sich der Yamaha-Pilot mehrere Mittelfußknochen links. Die Verletzungen waren verheerend, weil die sich vielfach überschlagende R1 auf seinem Fuß gelandet ist und so einen brutalen Aufschlag auch der beste Stiefel nicht abfangen kann.
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Der 38-Jährige fiel für den Saisonstart in Australien aus und fehlte auch beim Europa-Auftakt in Portimao sowie Mitte April in Assen. Um die Moral des Yamaha-Werksteams zu stärken, war Rea in Portimao als Zuschauer vor Ort und sprach auch mit einigen Medienvertretern. Bereits Ende März ließ er durchblicken, damals durfte er den Fuß noch nicht mal belasten, dass er so schnell wie möglich auf die Rennstrecke zurückkehren will, aber auch keine Dummheit machen möchte. Wie SPEEDWEEK.com in Erfahrung brachte, wird der Nordire am kommenden Wochenende sein Comeback versuchen, dann findet in Cremona in Norditalien der vierte Event des Jahres statt. "Jonathan wird nach Italien reisen, mit der Absicht zu fahren", verriet Pata-Yamaha-Teamchef Paul Denning. "Lasst uns die Daumen drücken, es sollte okay sein."
Reas Ärzte in Nordirland haben ihm die Freigabe erteilt, am Donnerstag muss sich der sechsfache Weltmeister in Cremona noch das Okay der Rennärzte einholen. Wird er auch von ihnen durchgewinkt, kehrt er nach über zehn Wochen Verletzungspause zurück. Die Motivation ist hoch: Teamkollege Andrea Locatelli hatte in Assen für den ersten Yamaha-Sieg seit September 2023 gesorgt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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