Iker Lecuona hat einen klaren Plan für den ersten Test mit der neuen Ducati Panigale V4R: Der im Moment verletzte Spanier will Honda nicht hintergehen und eine weitere Verletzung unbedingt vermeiden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mitte August wurde Iker Lecuona von Ducati als Nachfolger von Ex-Weltmeister Alvaro Bautista bestätigt. In der Superbike-WM 2026 erhält Lecuona somit erstklassiges Material, um sein wahres Talent zu zeigen. Unklar ist, wann Lecuona erstmals auf die Ducati steigen wird. Im Rahmen des Rennwochenendes in Aragon sprach der Spanier über seine Planung.
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"Es hängt stark davon ab, ob ich in Estoril und Jerez fahren kann", bemerkte Lecuona und brachte deutlich zum Ausdruck, dass er nicht für Ducati testen wird, wenn er keine Startfreigabe für die beiden finalen Rennwochenenden erhält. "Aus menschlicher Sicht wäre es nicht gut, den Test zu absolvieren, wenn ich nicht an den Rennen teilnehmen kann. Das wäre Honda gegenüber nicht fair. Das ist mir klar. Doch wenn ich mit der Honda an den Rennen teilnehmen kann, dann werde ich die Ducati testen. Es hängt davon ab, ob ich aus körperlicher Sicht in der Lage sein werde."
Lecuona ist überzeugt, dass er aus vertraglicher Sicht die Ducati nach dem Saisonfinale testen darf. Sein Vertrag endet mit dem finalen Rennen. "Wichtig ist mir, Respekt vor Honda zu zeigen", betonte der 25-Jährige.
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Klar ist auch, dass Lecuona mit angezogener Handbremse fahren wird, um weitere Stürze zu vermeiden. "Sollte ich am Test teilnehmen können, dann kann ich nicht richtig pushen. Es ist sehr wichtig, keine Risiken einzugehen. Ein Sturz zum jetzigen Zeitpunkt wäre hart. Deshalb will ich keine Dummheiten machen", erklärte der ehemalige MotoGP-Pilot und fügte hinzu: "Bei den Tests im Januar und Februar wird es dann hoffentlich anders aussehen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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