Honda-Ass Leon Haslam: Keine Trauer wegen BMW

Von Peter Fuchs
Superbike-WM
Leon Haslam ist derzeit WM-Siebter

Leon Haslam ist derzeit WM-Siebter

Leon Haslam wurde von Honda geholt, um Jonathan Rea einzuheizen. Bislang fahren die beiden Briten auf Augenhöhe.

Jonathan Rea ist seit Jahren Hondas unangefochtene Nummer 1 in der Superbike-WM. Rubén Xaus und Max Neukirchner hat er zerstört, Carlos Checa und Ryuichi Kiyonari mächtig eingeheizt. Lange hieß es, der 26-Jährige wäre der einzige, der die gewöhnungsbedürftige Honda CBR1000RR schnell fahren kann. Rea wurde als Einzelkönner wie vor Jahren Casey Stoner bei Ducati hingestellt.

Für 2013 bekam der Nordire mit Leon Haslam einen Fahrer an seine Seite, der mit der Honda Fireblade genau so gut zurechtkommt. So hatte sich das Pata Honda gewünscht. Nächste Woche testet das Honda-Team im MotorLand Aragón, bevor die Superbike-WM am 14. April an gleicher Stelle endlich Europa-Auftakt hat.

«Ich habe mich über die Fortschritte, die wir in Australien gemacht haben, wirklich gefreut», meinte Haslam zum Saisonstart, bei dem er die Ränge 7 und 10 belegte. «Ich hätte mit unserem Tempo in beiden Rennen Dritter werden können, wenigstens Vierter. Im ersten Rennen hatten wir aber Probleme mit der Traktionskontrolle, sie hat zur Mitte des Rennens hin in den Sicherheits-Modus umgestellt. Wir wussten, dass es damit Probleme geben könnte und die Jungs arbeiten schon an einer Lösung. Ich bin mir sicher, dass das vor dem nächsten Rennen geregelt ist. Es war eine neue Software, eine neue Elektronik, und wir haben während des Tests und des Renn-Wochenendes eine ganze Menge daran gearbeitet. An einem Punkt war ich im Rennen auf dem zweiten Platz, nachdem ich die meisten Jungs überholt hatte. Ich war glücklich, aber auch enttäuscht wegen des Ergebnisses. Im zweiten Rennen hatte ich einfach nur Pech, dass ich in Chaz Davies’ Sturz hineingeraten bin.»

Das genaue Gegenteil von BMW

Haslam sagte bereits nach den ersten Runden auf der Honda letzten Herbst, dass ihm dieses Motorrad liegen wird. «Auf diesem Bike kannst du hart und aggressiv fahren», unterstreicht der Vater einer Tochter. «Ein sehr starker Pluspunkt von Honda ist, dass das Motorrad gleichmäßig reagiert und nicht so empfindlich ist. Das war eines meiner Hauptprobleme mit der BMW, denn sie war sehr empfindlich bei Temperatur- und Reifenwechseln. Manchmal hat das einen während des Rennens behindert, bei Honda ist genau das Gegenteil der Fall. Sie funktioniert unter fast allen Bedingungen und man kann sie wirklich hart fahren. Natürlich gibt es noch ein paar Bereiche, in denen wir sie verbessern müssen.»

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