Berti Hauser (BMW) hofft auf Besserung bei Eurosport

Von Ivo Schützbach
BMW-Motorsport-Direktor Berthold Hauser

BMW-Motorsport-Direktor Berthold Hauser

Der neue Zeitplan der Superbike-WM 2016 birgt die Hoffnung, dass die Meisterschaft bei den Medien größeren Anklang findet. Die Einschätzung von BMW-Motorsport-Direktor Berthold Hauser.

Der Zeitplan der Superbike-WM wird 2016 gehörig durcheinander gewürfelt. Die gezeiteten freien Trainings, welche für die Teilnahme an der Superpole entscheidend sind, finden zukünftig ausschließlich am Freitag statt.

Am Samstagmorgen ist das dritte freie Training ohne Relevanz, anschließend die für die Startaufstellung entscheidende Superpole. Der erste Lauf der Superbike-WM rückt vor auf Samstagmittag 13 Uhr.

Am Sonntagvormittag gibt es das gewohnte Warm-up, im Anschluss steigt das Rennen der Supersport-WM. Dann kommen der zweite Lauf der Superbike-WM und die Rennen des Superstock-1000- und European Junior Cups.

Der neue Zeitplan soll für mehr Übertragungszeiten sorgen, weil der Samstag deutlich aufgewertet wird. Mehr TV-Zeit, mehr Sponsoren, so die einfache Rechnung. Auch Verzögerungen wegen Unfällen oder Rennabbrüche sind zukünftig besser händelbar.

Superbike statt Murmelschießen?

«Für die Medien ist es gut», hielt Berthold Hauser, Motorsport-Direktor von BMW, im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest. «Für die Rennteams sind aber ganz andere operative Parameter bestimmend als für die Medien. Wir sind in der Findungsphase und werden sehen, ob sich das bewährt.»

Der Bayer weiter: «Ich verstehe die Präferenzen der Medien, die Zugkraft und das Interesse wird am Samstag jetzt sicher eine ganz andere sein. Ich bin gespannt, ob die TV-Abdeckung am Samstag entsprechend gemacht wird oder ob wir wieder in der gleichen Situation sind, dass das Rennen zwar angekündigt ist, aber Murmelschießen gezeigt wird.»

«Die Dorna gibt sich wahnsinnig Mühe und ändert viel», meint Hauser. «Wir sind auf einem Niveau angekommen, das durchaus vernünftig ist. Wir werden sehen, wie die Neuordnung funktioniert. Wenn sie nicht funktioniert, kann man mit der Dorna auch reden. Sie zeigen Bemühungen, es den beteiligten Medien, Teams und Zuschauern recht zu machen. Ob man dabei eine glückliche Hand hat, weiß man immer erst, wenn es passiert. Seitens BMW sehen wir die Gedanken positiv, dass sie nicht auf alt eingefahrenen Wegen, auf alten schlechten Wegen, beharren und die Leute damit dauerhaft nerven. Das hatten wir in der Vergangenheit alles.»

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