FIM: Hochklassiges Speedway-Camp in Australien

Von Manuel Wüst
Speedway

Australien stellte mit Jason Doyle, Chris Holder und Jason Crump seit 2004 drei verschiedene Speedway-Weltmeister. Der nationale Verband MA hat gute Konzepte, damit es auch in Zukunft so weitergeht.

Im Speedwaystadion in Gillman bei Adelaide trainierten 17 hoffnungsvolle Nachwuchstalente unter der Anleitung von CCP-Boss Armando Castagna, GP-Race-Director Phil Morris und dem achtfachen GP-Sieger Leigh Adams. Das Trainingscamp umfasste neben Einheiten auf der Bahn, auf welcher vor allem die Fahrtechnik, Körperhaltung und Starts im Fokus standen, auch einen theoretischen Teil. Bewegung und Ernährung standen ebenso auf dem Stundenplan wie der Umgang mit den Medien, die Vorbereitung und Wartung der Bikes sowie grundsätzliche Themen wie der Lizenz- und Versicherungsbereich.

«Ich hatte großes Glück, für die FIM-Trainingsschule in Gillman ausgewählt worden zu sein und unter der Anleitung der erstaunlichen Trainer zu üben. Es waren drei fantastische Tage und ich lernte sehr viel auf und neben der Strecke, was mir in Zukunft von großem Nutzen sein wird», bilanzierte die 17-jährige Teagan Pedler.

Die Australierin fährt seit fünf Jahren Speedway und träumt von einer Profikarriere in England: «Ich habe auf einer 125-ccm-Maschine angefangen. Mein Vater nahm mich früher immer mit auf die Rennen, ich liebte es und habe dann mit zwölf Jahren angefangen zu fahren. Inzwischen fahre ich auf der 500er.»

Auch Armando Castagna, der höchste Bahnsport-Funktionär des Weltverbands FIM, war mit dem Ablauf des Trainings sehr zufrieden. «Es war eines der besten Trainingscamps, das wir jemals durchgeführt haben», schwärmte der Italiener. «Die Zusammenarbeit von Motorcycling Australia und FIM Oceania war eine großartige Partnerschaft und die Veranstaltung verlief gut. Gilman bot uns zudem stets eine gute Strecke.»

Auch für die teilnehmenden Talente aus Australien fand der ehemalige Speedwayfahrer lobende Worte: «Das Niveau einiger dieser jungen Fahrer ist bereits extrem gut, aber wir konnten jeden Tag sehen, wie sich die Fahrer in vielen Bereichen verbesserten.»

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