Speedway-EM Rybnik: Leon Madsen bleibt auf Titelkurs

Von Manuel Wüst
Speedway-EM
Leon Madsen ist auf Titelkurs

Leon Madsen ist auf Titelkurs

Im dritten Finalrennen der Speedway-EM siegte zum dritten Mal der Däne Leon Madsen, der sich damit einen Vorsprung in der Gesamtwertung erarbeiten konnte. Kai Huckenbeck zeigte in Rybnik ansteigende Form.

Leon Madsen hat sich im dritten Rennen zur Speedway-Europameisterschaft einen Vorsprung in der Zwischenwertung erkämpft. In den ersten Vorläufen gab der Däne lediglich einen Punkt an Landsmann Nicki Pedersen ab, der im ersten Durchgang die Nase vorne hatte. Während Mikkel Michelsen in den Vorläufen keinen Laufsieg erzielen konnte und sich mit nur sieben Zählern aus dem Titelkampf verabschiedete, punkteten Madsens härteste Konkurrenten ebenfalls konstant.

Im 18. Lauf des Abends kam es zum Duell der Giganten: Mit Madsen, Grigorij Laguta, Robert Lambert und Wildcard-Fahrer Bartosz Zmarzlik trafen vier Fahrer aufeinander, die allesamt 11 Punkt auf dem Konto hatten und es klar war, dass die beiden Erstplatzierten aus diesem Lauf ins Finale einziehen würden. Weltmeister Zmarzlik legte einen fabelhaften Lauf hin und schaffte mit Madsen den direkten Finaleinzug, während Lambert und Vorjahresvize Laguta in den Last-Chance-Heat mussten.

Zu Lambert und Laguta gesellten sich im Last-Chance-Heat Pedersen und der Franzose David Bellego. Für den jungen Lambert endete der Lauf, bevor er richtig begann. Am Start fehlte dem Briten der Vortrieb und er musste mit ansehen, wie das Feld vor ihm wegzog und sich Pedersen und Laguta die verbleibenden Finalplätze sicherten.

Für Madsen stand mit Pedersen lediglich ein Titelkonkurrent mit im Finale. Da dieser den Lauf als Letzter beenden sollte, machte Madsen mit seinem dritten Sieg im dritten Rennen in der Gesamtwertung einen gewaltigen Schritt in Richtung Titel 2020. Madsen startete vom zweitinnersten Startplatz, setzte sich vor Zmarzlik in Front und konnte auch die Attacken des nach vorne preschenden Russen Laguta erfolgreich abwehren.

Drei Punkte trennten das Spitzenquartett vor dem Rennen in Rybnik. Dort hat sich Madsen einen Sechs-Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Lambert herausgefahren.

Für Kai Huckenbeck verlief das Rennen mit vier Punkten zwar nur minimal erfolgreicher als die ersten beiden EM-Rennen, in denen er je drei Punkte geholt hatte, doch der Norddeutsche war in Rybnik stark verbessert unterwegs, konnte in den Vorläufen sogar den dreifachen Weltmeister Nicki Pedersen schlagen und lieferte sich im 16. Lauf ein packendes Duell mit Bellego.

Bereits am Donnerstag, 23. Juli, wird das abgesetzte Finalrennen von vergangener Woche in Gnesen (Gniezno) nachgeholt. Es wird wie alle Rennen der Serie live im Eurosport Player übertragen.

Ergebnisse Speedway-EM, Finale 3, Rybnik/PL:

1.Leon Madsen (DK), 16 Punkte
2. Grigorij Laguta (RUS) 13
3. Bartosz Zmarzlik (PL), 15
4. Nicki Pedersen (DK), 11
5. Robert Lambert (GB), 12
6. David Bellego (F), 10
7. Bartosz Smektala (PL), 8
8. Kacper Woryna (PL), 7
9. Mikkel Michelsen (DK), 7
10. Peter Ljung (S), 6
11. Vaclav Milik (CZ), 5
12. Kai Huckenbeck (D), 4
13. Michael Jepsen Jensen (DK), 4
14. Krzysztof Kasprzak (PL), 3
15. Andrey Kudriashov (RUS), 3
16. Timo Lahti (FIN), 2
17. Sergej Logachev (RUS), 0
18. Mateusz Cierniak (PL), N

Last-Chance-Heat:
1. Nicki Pedersen. 2. Grigorij Laguta. 3. David Bellego. 4. Robert Lambert.

Finale:
1. Leon Madsen. 2. Grigorij Laguta. 3. Bartosz Zmarzlik. 4. Nicki Pedersen.

Stand nach 3 von 5 Rennen:

1. Leon Madsen (DK), 42
2. Robert Lambert (GB), 36
3. Nicki Pedersen (DK), 35
4. Grigorij Laguta (RUS), 33
5. Mikkel Michelsen (DK), 30
6. Bartosz Smektala (PL), 26
7. Bartosz Zmarzlik (PL), 25
8. David Bellego (F), 22
9. Kacper Woryna (PL), 19
10. Timo Lahti (FIN), 18
11. Vaclav Milik (CZ), 17
12. Andrey Kudriashov (RUS), 16
13. Emil Sayfutdinov (RUS), 14
14. Peter Ljung (S), 12
15. Krzysztof Kasprzak (PL), 11
16. Michael Jepsen Jensen (DK), 11
17. Kai Huckenbeck (D), 10
18. Igor Kopec-Sobczynski (PL), 1

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