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Zweite deutsche Medaille? Lukas Fienhage optimistisch
Erst ein Deutscher konnte in der Speedway-U21-WM eine Medaille erobern. Zuerst hat Lukas Fienhage dieses Prädikat für diese Saison zugunsten der Langbahn-WM abgesagt, dann hat Corona alles verändert.
Speedway Grand Prix 2
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Runde um Runde dreht Lukas Fienhage derzeit und berichtet von Trainingssessions in Wittstock, Brokstedt und Ludwigslust. Am 10. und 11. Juli sind zwei Testrennen mit den Wölfen Wittstock gegen eine deutsche Auswahl in Wittstock und Wolfslake geplant. Ab August will Fienhage mit den Wölfen dann auch endlich wöchentlich in der dritten polnischen Liga antreten. Permanent Rennen bestreiten war der eigentliche Plan von Fienhage, für den 2020 das erste Profijahr hätte werden sollen. Doch die Auswirkungen der Corona-Pandemie machten diese Pläne zunichte und der 20-Jährige arbeitet derzeit wieder unter der Woche. "In den ersten Wochen war ich frustriert, aber jetzt habe ich mich damit abgefunden, dass es so ist, wie es ist. Ich hoffe für 2021 auf mein erstes volles Profijahr."
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Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die Speedway-U21-Weltmeisterschaft dieses Jahr statt in einer Serie am 2. Oktober in einem Tagesfinale in Pardubitz entschieden wird. Als Deutscher U21-Champion erhielt Fienhage einen der 16 Startplätze, die vom Weltverband FIM vergeben wurden. "Für das Finale habe ich mich beim Fachausschuss Speedway beim DMSB beworben und den Zuschlag bekommen", freut sich der Norddeutsche. Auf der Bahn in Pardubitz rechnet sich Fienhage gute Chancen aus, denn das große und breite Oval östlich der Hauptstadt Prag gehört zu seinen Lieblingsbahnen. "Ich habe schnelle Motoren von Robert Barth und mag die weite Bahn dort, wo ich das Motorrad gut in die Kurven reinlaufen lassen kann, da fühl ich mich besonders wohl", erzählte Fienhage SPEEDWEEK.com. "Mein Ziel sind die Top-3. An einem guten Tag ist für jeden alles möglich und auch ich kann alle Fahrer im Feld schlagen." Erst einmal holte ein Deutscher in der U21-WM eine Medaille: Christian Hefenbrock 2006 im italienischen Terenzano. "Hefe" eroberte damals hinter Karol Zabik und Antonio Lindbäck Bronze. Seit 2010 wurde der U21-Titel immer in mehreren Rennen ausgefahren.
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