Speedway-EM: Huckenbeck und Erik Riss für Deutschland

Von Manuel Wüst
Speedway-EM
2019 in Togliatti: Erik Riss (li.) und Kai Huckenbeck (re.) nehmen Leon Madsen in die Zange

2019 in Togliatti: Erik Riss (li.) und Kai Huckenbeck (re.) nehmen Leon Madsen in die Zange

Nach der Absage der vier Qualifikationsrunden für die Speedway-Europameisterschaft 2021, wurden alle Fahrer für den Challenge in Pardubitz am 22. Mai gesetzt. Zwei der 16 Startplätze bekamen Deutsche.

Mit Europameister Robert Lambert aus Großbritannien, den Dänen Leon Madsen, Mikkel Michelsen und Nicki Pedersen sowie dem Polen Bartosz Smektala, stehen fünf Fahrer aus dem vergangenen Jahr als Teilnehmer an der Speedway-Europameisterschaft 2021 bereits fest. Nicki Pedersen, der als Sechster des Vorjahres nicht automatisch qualifiziert war, rückte nach, weil der Russe Grigorij Laguta seine Teilnahme absagte.

Fünf Plätze für die vier Rennen umfassende Europameisterschaft werden auf sportlichem Weg vergeben, 16 Fahrer aus 13 Nationen versuchen im tschechischen Pardubitz ihr Ticket zu lösen. Deutschland hat neben Polen und Russland als einzige Nation zwei Startplätze zugesprochen bekommen und wird Kai Huckenbeck und Erik Riss ins Rennen schicken.

Huckenbeck war im vergangenen Jahr als einziger Deutscher in der SEC-Serie dabei und konnte nach vier durchwachsenen Rennen beim fünften und letzten Event im polnischen Thorn ins Finale einziehen. Die EM beendete der Norddeutsche auf Platz 13.

Mit dem Letten Andzejs Lebedevs und dem Polen Patryk Dudek stehen zwei Fahrer im Line-up, die 2017 ihre größten Erfolge feierten: Dudek wurde damals Vizeweltmeister und Lebedevs Europameister.

Nach dem Challenge in Pardubitz werden fünf weitere Fahrer eine Wildcard für die Europameisterschaft erhalten, die neben drei Rennen in Polen auch in der Barlachstadt Güstrow Station machen wird.

Startfeld Speedway-EM-Challenge Pardubitz//CZ:

1 Timo Lahti (FIN)
2 Nicolas Covatti (I)
3 Vadim Tarasenko (RUS)
4 Andzejs Lebedevs (LV)
5 Oleksandr Loktaev (UA)
6 Patrick Hansen (DK)
7 Sergei Logachev (RUS)
8 Jakub Jamrog (PL)
9 Kai Huckenbeck (D)
10 David Bellego (F)
11 Erik Riss (D)
12 Jacob Thorssell (S)
13 Josef Franc (CZ)
14 Dan Bewley (GB)
15 Pontus Aspgren (S)
16 Patryk Dudek (PL)
Reserve 17 Eduard Krcmar (CZ)
Reserve 18 Hynek Stichauer (CZ)

Speedway-EM-Termine 2021:

22. Mai – Challenge – Pardubitz (CZ)
12. Juni – Finale 1 – Bromberg (PL)
26. Juni – Finale 2 – Güstrow (D)
3. Juli – Finale 3 – Danzig (PL)
10. Juli – Finale 4 – Rybnik (PL)

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