SGP-Quali Abensberg: Kai Huckenbeck kam durch

Von Manuel Wüst
Kai Huckenbeck war in Abensberg erfolgreich

Kai Huckenbeck war in Abensberg erfolgreich

Die ersten beiden Qualifikationsrunden auf dem Wege zum Speedway Grand Prix sind gefahren. Die deutschsprachigen Starter erzielten alle Top-10-Platzierungen, qualifizieren für den Challenge konnte sich nur Kai Huckenbeck

Mit Anders Thomsen, Max Fricke, Patryk Dudek und Jack Holder starteten vier aktuelle GP-Fahrer in den ersten beiden Qualifikationsrunden, um sich über den GP-Challenge bereits frühzeitig einen Platz im Grand Prix 2023 zu sichern. Mit Chris Holder sahen die Fans in Abensberg sogar einen Speedway-Weltmeister, der zurück in den Grand Prix will.

In Abensberg kam Valentin Grobauer als erste Bahnreserve für den Polen Piotr Pawlicki ins Feld, der verletzt absagen musste. Somit waren mit Norick Blödorn, Valentin Grobauer und Kai Huckenbeck drei deutsche Starter fest im Feld, während Erik Riss in Debrecen sein Glück versuchte.

In Abensberg liefen die ersten Läufe für die deutschsprachigen Starter nach Wunsch. Der Österreicher Daniel Gappmaier gewann ebenso wie Kai Huckenbeck und Valentin Grobauer seinen ersten Lauf, während Norick Blödorn hinter dem Australier Max Fricke den zweiten Platz ins Ziel brachte.

Im zweiten Durchgang erhielten die Hoffnungen aufs Weiterkommen von Gappmaier und Grobauer Dämpfer, denn sie wurden jeweils Letzte in ihren Läufen und auch Blödorn kassierte mit Rang 3 im achten Lauf einen Dämpfer. Kai Huckenbeck hingegen holte zunächst im zweiten, dann auch im dritten Durchgang jeweils einen zweiten Platz und war mit sieben Punkten aus drei Läufen zur Mitte des Rennens voll auf Kurs GP-Challenge. Grobauer und Gappmaier hingegen mussten nach einem weiteren Nuller im dritten Durchgang ihre Hoffnungen auf den Einzug in den GP-Challenge begraben.

Huckenbeck gewann seine beiden letzten Läufe und konnte sich souverän sein Ticket für den GP-Challenge sichern, während unter anderem Patryk Dudek, der Gewinner des Deutschland-GP von Teterow, die Qualifikation für den Challenge verpasste.

Das Ticket sicherten sich dagegen der Däne Anders Thomsen und Kai Huckenbeck, die noch ein Stechen um den Tagessieg fahren mussten, aber auch der GP-Sieger von Warschau Max Fricke. Den vierten und letzten Qualifikationsplatz sicherte sich der Schwede Kim Nilsson, der Ex-Weltmeister Chris Holder im Stechen um den vierten Rang besiegte.

Mit den Plätzen 8, 9 und 10 verpassten Norick Blödorn, Valentin Grobauer und Daniel Gappmaier zwar den Sprung in den GP-Challenge, boten aber dennoch gute Leistungen.

Bei der Qualifikation im ungarischen Debrecen siegte Jack Holder mit Punktemaximum vor Szymon Wozniak und Andrzejs Lebedevs. Um den vierten und letzten Qualifikationsplatz musste wie auch in Abensberg ein Stechen gefahren werden. Hier besiegte der Australier Rohan Tungate den Dänen Michael Jepsen Jensen und sicherte sich das letzte Ticket für den GP-Challenge.

Erik Riss konnte in den ersten drei Durchgängen keinen Laufsieg einfahren, lag aber mit fünf Punkten dennoch in Reichweite der Qualifikationsplätze. Mit einem Laufsieg im letzten Durchgang kam Riss in Reichweite der Top-4-Plätze, wurde dann jedoch im letzten Durchgang disqualifiziert und somit am Ende Siebter.

Die verbleibenden Startplätze für den GP-Challenge werden am kommenden Wochenende in den Qualifikationsrunden in Nagyhalasz und Zarnovica vergeben.

Ergebnis Speedway-GP-Qualifikation Abensberg/D:

1. Anders Thomsen (DK), 13+3, 2. Kai Huckenbeck (D), 13+2, 3. Max Fricke (AUS), 12, 4. Kim Nilsson (S), 11+3.
Ausgeschieden: 5. Chris Holder (AUS), 11+2, 6. Patryk Dudek (PL) 10, 7. Mathieu Tresarrieu (FRA) 8, 8. Norick Blödorn (D) 8, 9. Valentin Grobauer (D) 7, 10. Daniel Gappmaier (A) 6, 11. Jesse Mustonen (FIN) 6, 12. Petr Chlupac (CZ) 6, 13. Broc Nicol (USA) 5, 14. Adam Ellis (GB) 3, 15. Glenn Moi (N) 1, 16. George Congreve (NZ) 0.

Ergebnis Speedway-GP-Qualifikation Debrecen/H:

1. Jack Holder (AUS) 15, 2 Szymon Wozniak (PL) 13, 3. Andrzej Lebedevs (LV) 12, 4. Rohan Tungate (AUS) 11+3.
Ausgeschieden: 5. Michael Jepsen Jensen (DK) 11+2, 6. Bartosz Smektala (PL) 9, 7. Erik Riss (D) 8, 8. Hynek Stichauer (CZ) 8, 9. Oleg Michailow (LV) 8, 10. Frederik Jakobsen (DK) 7, 11. Thomas H. Jonasson (S) 5, 12. Anze Grmek (SLO) 4, 13. Steven Goret (FRA) 4, 14. Roland Kovacs (H) 4, 15. Norbert Magosi (H) 1, 16. Andrei Popa (RU) 0, 17. Marian Praznik (SLO) 0.

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