Dominic Schmitter: Gelungene Generalprobe in Aragón

Von Andreas Gemeinhardt
Supersport-WM
Der Schweizer Dominic Schmitter und sein Team HAGN-SKM Racing absolvierten im Motorland Aragón die ersten Testfahrten in der neuen Saison.

Dominic Schmitter lieferte 2013 mit Gesamtrang 13 der Superstock-600-EM eine respektable Vorstellung ab. Für die Saison 2014 sind Wildcard-Einsätze in der Supersport-WM geplant. Als erweitertes Training wird der 19-jährige Schweizer außerdem einige Rennen zum Deutschen Langstrecken Cup bestreiten. Der erste Test im Motorland Aragón verlief sehr vielversprechend.

«Trotz anfänglich technischer Probleme bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Tests in Aragón», erklärt Teamchef Frank Krekeler. «Wir mussten Dominic leider mit einem herkömmlichen IDM-SPEC-Motor anstatt mit dem WM-Aggregat in den Test schicken. Wichtig für uns war, dass wir die Elektronik und das Fahrwerk optimieren konnten. Das ist uns trotz der schlechten Witterungsbedingungen recht gut gelungen.»

«Ich brauchte nur einen Tag, um das Bike und mich auf ein hohes Level zu bringen», kommentierte Dominic Schmitter den Aragón-Test. «Mit der Rundenzeit von 1:58,045 Minuten bin ich gleichschnell gewesen wie Kevin Coghlan, der zum Supersport-WM-Auftakt in Philip Island den zweiten Platz belegte. Ich bin seit meinem Sturz in Magny Cours im vergangenen Oktober nicht mehr auf einem Motorrad gesessen. Daher bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe rasch zu meinen Grundspeed und einen schnellen Rhythmus gefunden.»

Dominics Vater und Manager Peter Schmitter meinte: «Das Wetter hat leider nicht ganz mitgespielt. Wir hatten im Prinzip nur einen Tag wirklich gute Bedingungen. Ich bin trotzdem beeindruckt von Team und Fahrer, wie sie diese kurze Zeit optimal nutzten. Wir konnten leider den WM-Motor nicht testen, dafür hat die Crew ganze Arbeit in Sachen Elektronik und Fahrwerk geleistet.»

«In einem Monat können wir mit einem guten Gewissen zum ersten Supersport-WM-Rennen nach Aragón reisen. Das Team HAGN-SKM Racing braucht sich in Sachen Technik nicht vor den WM-Teams zu verstecken. Dominic hat über den Winter nochmals einen Schritt vorwärts gemacht. Er ist sehr fokussiert, arbeitet ruhig, zielstrebig und bringt letztendlich auch noch erstklassige Zeiten auf den Asphalt. Es hat wirklich Spaß gemacht, dem Team zuzuschauen.»

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