Pirelli mit ersten Reifentests höchst zufrieden

Von Toni Hoffmann
WRC
Andreas Mikkelsen beim Schottertest auf Sardinien

Andreas Mikkelsen beim Schottertest auf Sardinien

Der italienische Reifenhersteller Pirelli, der ab 2021 die Teams der Rallye-Weltmeisterschaft exklusiv ausrüstet und Michelin ablöst, ist mit den ersten Reifentests auf Sardinien sehr zufrieden.

Pirellis Rallye-Aktivitätsmanager Terenzio Testoni hat positive Ergebnisse aus dem ersten Test des Unternehmens mit den Reifen der Spezifikation 2021 für die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft gemeldet. Andreas Mikkelsen fuhr letzte Woche zwei Tage lang einen Citroën C3 WRC auf Sardinien. Jeweils einen Tag auf Schotter und auf Asphalt absolvierte der Mailänder Reifenhersteller Pirelli, der der bis 2025 die Rallye-WM mit schwarzem Gold beliefert.

Die Bedingungen auf der Mittelmeerinsel Sardinien, Schauplatz des italienischen WM-Laufes vom 29. Oktober bis 1. November 2020, waren normalerweise heiß und trocken und boten dem Mikkelsen und den Reifen einen harte Herausforderung.

Testoni sagte: «Der Test hat uns geholfen, den Entwicklungsweg für 2021 sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt zu verstehen, angesichts der sehr hohen aerodynamischen Belastungen, die von der neuesten Generation von World Rally Cars gefordert werden. Andreas und sein Beifahrer Anders Jæger haben einen perfekten Job gemacht und auch der C3 WRC hat gepasst.»

Testoni weiter: «Trotz der sehr heißen und herausfordernden Bedingungen auf Sardinien, die genau das waren, wonach wir gesucht hatten, konnten wir unser gesamtes Testprogramm ohne Rückschläge durchstehen. Auf Schotter haben wir die harte Reifenmischung getestet, wobei der Schwerpunkt auf der Reduzierung des Verschleißes lag, und auch die weiche Reifenmischung, um die Lücke zwischen den beiden verschiedenen Spezifikationen, die wir nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft verwenden werden, besser zu verstehen.»

Auf Asphalt befasste sich Pirelli eingehender mit dem Prototyp-Entwicklungsgummi.

«Auf Asphalt konnten wir uns verschiedene Prototypen ansehen, um die Fahrzeugdynamik mit den Anforderungen an die Reifen zu anzupassen», fügte Testoni hinzu. «Das Konzept unserer ersten Prototypen hat sich als gut erwiesen, was für die Zukunft sehr ermutigend ist. Jetzt werden wir alle Daten analysieren, die wir in unserem Hauptsitz in Mailand gesammelt haben, um festzustellen, welche Änderungen wir für die nächsten Tests vornehmen können, die nächsten Monat wieder auf Sardinien stattfinden werden.»

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