Estland: Solberg jr.: «Ich möchte den Gruppensieg»

Von Toni Hoffmann
WRC
Oliver Solberg bei seinem Sieg in Lettland

Oliver Solberg bei seinem Sieg in Lettland

Oliver Solberg, der erst 18-jährige Sohn des Champions Petter Solberg, möchte nach dem Gesamtsieg beim lettischen Lauf zur Rallye-Europameisterschaft auch beim Neustart der höchsten Rallye-Liga mit einem Sieg glänzen.

Oliver Solberg, Sieger der beiden letzten Jahre des EM-Laufes in Lettland, möchte gerne diesen Schwung zum Neustart der Rallye-Weltmeisterschaft in Estland am Wochenende mitnehmen und im VW Polo GTI R5 die stark besetzte WRC3 gewinnen. Er kommt zwar als Favorit in dieser Kategorie, doch er trifft auf eine starke Konkurrenz wie Jari Huttunen (Hyundai i20), Marco Bulacia, Nicolas Ciamin, Yohan Rossel (alle Citroën C3), Eerik Pietarinen oder Kajetan Kajetanowicz (beide Skoda Fabia) oder auf den einheimischen Markenkollegen Karl Kruuda.

Es überrascht nicht, dass der junge schwedische Fahrer die gute Dynamik fortsetzen will, die Ende Juli in Rom begann. Die Teilnahme an einer WM-Rallye aber bleibt ein besonderes Ereignis, und alle freuen sich auf die Rückkehr zum ultimativen Wettbewerb.

«Ich möchte weiter nach Tartu kommen und dort weitermachen, wo wir in Liepāja aufgehört haben, mit einem Sieg. Es gibt nichts Vergleichbares. Natürlich haben wir andere Rallyes gemacht, kleinere Events zum Aufwärmen. Aber jetzt kommt die Weltmeisterschaft zurück. Dies ist die Meisterschaft, die jeder will», sagte Solberg jr.

Im vergangenen Jahr hatte Oliver Solberg bereits an diesem Event (ohne WM-Wertung) teilgenommen und seine Konkurrenten in R5, darunter Nicolay Gryazin, Pietarinen und Teemu Suninen, klar dominiert. Der junge Schwede muss vor allem Jari Huttunen in einer Gruppe von rund 20 Teilnehmern herausfordern.

«Es war eine wirklich coole Rallye im letzten Jahr. Man muss auch bedenken, dass ich damals zuvor noch keine WM-Rallye fahren durfte, weil ich erst 17 war. Aber letztes Jahr kamen in Estland einige der großen Fahrer: Tänak war da, Mikkelsen und Evans auch. Mit ihnen zusammen zu sein und miteinander zu konkurrieren, okay, ich war in einer anderen Klasse, aber es war ein großer Schritt vorwärts für mich», führte Solberg jr. an.

Wie alle Fahrer freut sich auch der VW-Fahrer über die schnellen Strecken, vergleichbar mit denen in Finnland.

«Die Straßen sind unglaublich. Einige Orte sehen Finnland sehr ähnlich, aber an vielen Orten geht es wirklich sehr schnell durch die Landschaft. Ich liebe es. Die Oberfläche ist ziemlich sandig. Wir werden einige große Sprünge mit voller Geschwindigkeit machen. Das ist großartig», so der Teenager Solberg.

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