Titelverteidiger Tänak in Monza: «Alles oder nichts»

Von Toni Hoffmann
WRC
Titelverteidiger Ott Tänak braucht ein Wunder

Titelverteidiger Ott Tänak braucht ein Wunder

Der noch amtierende Weltmeister Ott Tänak, der 28 Punkte hinter Spitzenreiter Elfyn Evans auf Rang vier liegt, weiß, dass er an diesem Wochenende beim Finale in Monza nichts zu verlieren hat.

Ott Tänak, Weltmeister von 2019, hatte ein mehr bewegendes Jahr 2020 für die Verteidigung seines Titels. Der Este wechselte von Toyota zu Hyundai und begann seine Zusammenarbeit mit der koreanischen Marke mit einem spektakulären und glücklicherweise nicht schwerwiegenden Unfall bei der Rallye Monte-Carlo.

Tänak erreichte zweite Plätze in Schweden und Mexiko vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Nach der Wiederaufnahme der Meisterschaft meldete er sich mit seinem Heimsieg in Estland zurück, musste dann aber in der Türkei wegen eines Lenkungsschadens aufgeben und wurde auf Sardinien nur Sechster.

Jetzt, bei 28 Punkten Rückstand vor dem letzten und siebten WM-Lauf in Monza, müsste ein Wunder geschehen, dass Tänak seine Krone behält, nämlich ein Sieg mit den maximalen 30 Punkten, und alle seine Rivalen müssten schlecht abschneiden.

«Aus Teamsicht müssen wir alles tun, um den Konstrukteurstitel zu verteidigen», sagte Tänak. «In Bezug auf die Meisterschaft der Piloten ist es noch ein wenig offen. Da dies die letzte Rallye ist, wird es alles oder nichts sein.»

Für den Esten und seine Rivalen wird es notwendig sein, sich einem völlig untypischen Kurs zu stellen, bei dem einige Prüfungen im Autodrom selbst absolviert werden. Aber wenn für die Fahrer die Sache angesichts des Titels kompliziert erscheint, hat der Titelverteidiger und Hersteller-Tabellenführer Hyundai immer noch sein Schicksal in der Hand.

«Wir haben drei Crews, die alle in diesem Jahr gezeigt haben, dass sie gewinnen können, aber selbst das garantiert keine Ergebnisse», sagte Andrea Adamo, Teamchef von Hyundai Motorsport. «Wir müssen hart dafür arbeiten und bis zur Power Stage kämpfen. Es liegt ganz in unseren Händen.»

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